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Hasselberg : Neue Leitung für die Kuhstall-Märkte

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Vorgängerin Sigrid Wolfram sagt: „Alles andere wäre schade gewesen“.

Elf Jahre lang haben sie den Martinsmarkt und vor Ostern einen Frühjahrsmarkt organisiert – jetzt ist für Reliefschnitzer Wolfgang Dörscheln, seine Frau Gisela und Natur-Textil-Schneiderin Sigrid Wolfram Schluss. Und was wird aus den Kuhstall-Märkten in Gundelsby? Werden auch die Märkte, die zehn Jahre zuvor Heidemarie Iversen ins Leben gerufen hatte, nicht mehr stattfinden? Oder geht es unter neuer Regie weiter?

Es gab besorgte Fragen und reihum großes Aufatmen, als die Nachricht von einem Nachfolger die Runde machte. Das Marktleben wird dem ehemaligen Kuhstall also erhalten bleiben. Zu verdanken ist das dem Ehepaar Sabine und Heribert Hertel aus Gelting. Die Pädagogen im Ruhestand – sie ist 58, er 64 – stammen aus Nordrhein-Westfalen, sind vor eineinhalb hoch in den Norden gekommen und fühlen sich wohl hier. Die Kuhstall-Märkte kennen sie gut, mischten sich bisher unter die Besucher und stellten jetzt am Wochenende erstmals auch selbst aus: Holzarbeiten und Dekorationen.

Als die Hertels davon hörten, dass den Kuhstall-Märkten das Aus drohe, war für sie klar: So darf es nicht kommen. Also erklärten sie sich bereit, die Nachfolge anzutreten und die Leitung zu übernehmen. Die Kontakte ihrer Vorgänger wollen sie weiter nutzen. Was ihnen an den Märkten gefällt, sei zum einen das besondere Ambiente, sagt Sabine Hertel, zum anderen, dass sich die Kuhstall-Märkte von ähnlichen Veranstaltungen wohltuend abheben. Das habe sie selbst erlebt. Und noch ein Plus erwähnt sie: Der Erlös aus der Kaffeestube wird für einen guten Zweck gespendet wird – am vergangenen Wochenende für den Förderverein der Kirchengemeinde Gundelsby-Maasholm. „Wir freuen uns und werden die organisatorische Arbeit im Sinn unserer Vorgänger fortführen“, versprechen die Hertels. Sigrid Wolfram ist froh, dass es weiter geht: „Alles andere wäre schade gewesen.“

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