Handewitt : Neue Küche fürs Feuerwehrgerätehaus

Freude über die neue Küche: Spender Carsten Reimann (v.l.), mit dem stellvertretenden Bürgermeister Friedrich Reese und Feuerwehrmann Torsten Hoffmann.
Freude über die neue Küche: Spender Carsten Reimann (v.l.), mit dem stellvertretenden Bürgermeister Friedrich Reese und Feuerwehrmann Torsten Hoffmann.

Größer und vor allem neu – Die Kameraden der Wedinger Wehr freuen sich über ihre neue Küche.

shz.de von
04. August 2017, 12:30 Uhr

Handewitt | Herd, Backofen, sogar eine kleine Spülmaschine – die neue Küche im Gerätehaus der Wedinger Ortsfeuerwehr bietet schon einen gewissen Komfort. 3000 Euro hat sie gekostet. Eine Summe, die aus einer ganz ungewöhnlichen Finanzierung resultiert. Das Flensburger Möbelgeschäft „Reimann“ spendete zwei Drittel. Den Rest schossen die Feuerwehr-Kameraden aus ihrer eigenen Kasse zu.

Kurios: Die moderne Küche wurde nur eingebaut, weil Ende des Jahres ein neues Löschfahrzeug kommt. Wie hängt das zusammen? Die motorisierte Neuanschaffung ist größer und breiter als der noch im Dienst stehende Vorgänger. Deshalb ging im Gerätehaus ein Umbau über die Bühne. Und dabei musste die alte Küche der Erweiterung der Fahrzeughalle weichen. Zunächst wurde das abmontierte Mobiliar eingelagert, doch dann erkannten die Brandschützer: „Die Küche ist zu alt, die bringt es nicht mehr.“

Unter der Regie von Torsten Hoffmann holten die Kameraden einige Angebote ein. Recht bald entstand der Kontakt zu Carsten Reimann, der sich zu einer Spende entschloss. „Wenn man sieht, was die Feuerwehrleute unentgeltlich leisten, muss man auch einmal etwas zurückgeben“, dachte sich der Junior-Chef. „Außerdem bin ich in Weding aufgewachsen, und meine Eltern leben immer noch im Ort.“

Nachdem die Gemeinde Handewitt der besonderen Bezuschussung zugestimmt hatte, rückten die Monteure in Weding an und installierten die hochwertige Küche. Sie dient der Versorgung für die Feuerwehr bei Übungsabenden und Sitzungen. „Diese Küche ist aber auch eine Anlaufstelle für die Bevölkerung bei besonderen Notfalllagen“, erklärt Gemeindewehrführer Frank Thiel.

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