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Malteser Flensburg : Neue Klinik für Hals, Nasen und Ohren

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das hat es in Flensburg so noch nicht gegeben: eine neue Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. „Wir haben eine nach dem technisch neuesten Stand eingerichtete, strukturell optimierte und modern geführte Klinik auf den Weg gebracht“, erklärt Dr. Sven Bartels, Chefarzt der neuen HNO-Fachabteilung. Zum Aufbau wurde das vergangene Jahr im Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital genutzt.

Dass die Klinik neu ist, bemerkt man sofort, wenn man sie im Erdgeschoss des St. Franziskus-Hospitals betritt. Moderne Farbgestaltung, helle Räume – ein Ort, an dem man sich gern aufhält. Wirklich? „Naja, wir sind in einem Krankenhaus. Zu uns kommen Menschen mit gesundheitlichen Problemen, aber wir tun alles, damit unsere Patienten sich gut aufgehoben fühlen“, sagt Bartels.

„Eine sehr große Herausforderung mit besonderen Chancen“ nennt der Chefarzt rückblickend das Vorhaben der Neugründung. Die Abteilung ist mittlerweile voll einsatzfähig und wird ab September mit sechs Fachärzten besetzt sein. Zudem werden zwei weitere Fachärzte in das von Dr. Zell geleitete St. Franziskus MVZ in Mürwik einsteigen. Durch diese enge Kooperation zwischen MVZ und Klinik werden OP-Planung und postoperative Nachsorge für Patienten deutlich erleichtert.

„99 Prozent der HNO-Patienten aus Flensburg und Umgebung können bei uns versorgt werden, da wir nahezu das gesamte konservative und operative Spektrum der HNO anbieten“, berichtet Bartels. Dazu gehört auch die Notfall- und Tumorversorgung von Patienten, die nun nicht mehr auf die Reise nach Kiel, Lübeck oder Hamburg geschickt werden müssen. Außerdem ist eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Patienten auf der HNO-Station durch eine 24-stündige Rufbereitschaft sichergestellt.

Eine stationäre HNO-Versorgung sei nun wohnortnah möglich. „Wir sind mit dieser Fachabteilung gut gestartet und bauen sie weiter aus“, berichtet Helmut Andresen, Kaufmännischer Direktor des St. Franziskus. „Ob am aktuellen Standort oder in einem gemeinsamen Neubau.“

„Wir behandeln alles von Nasennebenhöhlen, Speicheldrüsen und Halszysten über Lymphknoten, Entzündungen, Tränenwege, Hauttumoren bis hin zu Maßnahmen zur Stimmverbesserung nach Tumoreingriffen“, erklärt Chefarzt Bartels. Auch Patienten mit Allergien, Stimm-, Sprach- und Schluckstörungen, Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel seien hier richtig. Bartels berichtet auch von Angeboten zur Behandlung des Schlafapnoesyndroms sowie endoskopischen Behandlungsverfahren der Speicheldrüsen.

Ein weiterer Punkt ist ihm ans Herz gewachsen: Die Fantasiefigur Dolores, ein sanftes Konzept zum Stressabbau und zur Schmerzreduktion bei Kindern.

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erstellt am 16.Jun.2017 | 08:20 Uhr

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