Eggebek : Neue Bauplätze

23 Einzel- und Doppelhäuser können auf der Fläche im Rechteck zwischen Stapelholmer Weg und Norderstraße entstehen.
23 Einzel- und Doppelhäuser können auf der Fläche im Rechteck zwischen Stapelholmer Weg und Norderstraße entstehen.

Die Gemeinde Eggebek stellt die Weichen für zusätzlichen Wohnraum. Ausschüsse und die Gemeindevertretung schrumpfen.

shz.de von
14. Mai 2018, 12:30 Uhr

Eggebek | Mit dem Satzungsbeschluss über den Bebauungsplan Nr. 16 „Osterfeld“ konnte die Gemeindevertretung Eggebek einen wichtigen Schritt für die weitere wohnbauliche Entwicklung machen. Mit dem Plan wird Baurecht geschaffen für 23 Einzel- und Doppelhäuser auf der Fläche im Rechteck zwischen Stapelholmer Weg und Norderstraße. Darüber hinaus ist in diesem Gebiet entlang der westlichen Grenze zum Baucenter hin noch ein Mischgebietsstreifen ausgewiesen, wo auch für Wohnen verträgliches Gewerbe angesiedelt werden kann.

Nina Sudau von der Amtsverwaltung erläuterte in der Sitzung die Planungsunterlagen und das Verfahren. Dabei konnte erreicht werden, dass die straßenrechtliche Anbauverbotszone entlang des Stapelholmer Weges von 20 Metern auf 15 Meter verringert wurde. Auf der Grundlage des Lärmschutzgutachtens wird entlang der Grenze zum
Baucenter ein Lärmschutzwall errichtet. Grabungen des archäologischen Landesamtes im März haben keine altertümlichen Funde auf dieser Fläche zu Tage gefördert, sodass auch von dieser Seite Baufreigabe erteilt wurde. Die Erschließung erfolgt durch eine Ringstraße mit Anschluss an die Norderstraße, die wiederum im Einmündungsbereich zum Stapelholmer Weg aufgeweitet werden soll. Die Erschließungsarbeiten werden kurzfristig ausgeschrieben und sollen möglichst im Herbst ausgeführt werden, sodass zum Ende des Jahres mit den ersten Bauarbeiten auf den Grundstücken begonnen werden kann.

Bereits im Sommer wird auf den sechs Grundstücken an der Sandkuhle gebaut werden können. Die Erschließungsarbeiten werden noch im Mai, so berichtete Bürgermeister Willy Toft, beginnen.

Auch für die weitere wohnbauliche Entwicklung wurden, wie Nina Sudau zur Änderung des Flächennutzungsplanes ausführte, die Weichen gestellt. Sie wird östlich des Stapelholmer Weges zwischen dem Gemeindeweg Dammhall und dem Ortsrand erfolgen.

Nachdem auf der letzten Sitzung die Neuorganisation der Ausschüsse trotz Vorbesprechung noch vertagt wurde, konnte sich die Gemeindevertretung nunmehr auf eine Neuregelung verständigen. Da nach der Kommunalwahl sich die Anzahl der Gemeindevertreter von 17 auf 13 Vertreter verringert, werden auch die Ausschüsse verschlankt. So haben zukünftig der Finanz- sowie der Bauausschuss sieben Mitglieder (bisher neun) und der Sport-, Kultur- und Tourismusausschuss sowie der Jugend- und Sozialausschuss fünf (bisher sieben beziehungsweise neun). Eine diskutierte Zusammenlegung der beiden Ausschüsse wurde nicht umgesetzt. Kindergartenangelegenheiten, die vorher verteilt in drei Ausschüssen beraten wurden, werden künftig ausschließlich im Finanzausschuss beraten. Die Anregung von Gemeindevertreter Jürgen Brose einen gesonderten Ausschuss für diese Fragen einzurichten, fand keine Mehrheit.

Aus dem Jugend- und Sozialausschuss berichtete Stefan Reichenberg über die Anschaffungen einer Kleinkinderschaukel für den Spielplatz im Buchenring und einer Außentischtennisplatte für das Jugendzentrum. In die Entscheidung wurden Anlieger und Jugendlichen eingebunden. Beim Jugendzentrum findet in der fünften Ferienwoche ein Feriencamp statt. In den vergangenen Jahren haben bis zu 50 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren mit Begeisterung an diesem Angebot der gemeindlichen Jugendarbeit teilgenommen.



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