Netzwerken in Flensburg : Netzwerker laden zur Unkonferenz

Zukunftsveränderer: (v. li.): Malte Jensen, Sebastian Rode ( beide Visuellverstehen), Phil-Bastian Berndt (Sourceboat), Dirk Wieland (MAC IT), Philipp Kübler (Sourceboat), Michael Otten, Barbara Asmussen (beide Wireg) Jan-Hendrik Maslowski (MAC IT). Vorn: Sebastian Müller (Sourceboat), Katja Carstensen (MAC IT), Simon Hansen (Sourceboat).
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Zukunftsveränderer: (v. li.): Malte Jensen, Sebastian Rode ( beide Visuellverstehen), Phil-Bastian Berndt (Sourceboat), Dirk Wieland (MAC IT), Philipp Kübler (Sourceboat), Michael Otten, Barbara Asmussen (beide Wireg) Jan-Hendrik Maslowski (MAC IT). Vorn: Sebastian Müller (Sourceboat), Katja Carstensen (MAC IT), Simon Hansen (Sourceboat).

Barcamp III findet Ende April im Technologiezentrum statt – ein Treffen der Startup-Szene ohne feste Struktur und Hierarchie

shz.de von
20. Januar 2018, 15:14 Uhr

Mitmacher, Meinungshaber, Zukuftsveränderer – solche Leute sind bestimmt immer gut zu gebrauchen. „Die Gegenüberstellung ,Mitmacher statt Redner‘, ,Meinungshaber statt Hierarchien‘ und ,Zukunftsveränderer statt Zuschauer‘ charakterisiert den Begriff der ,Unkonferenz‘ in unseren Augen recht treffend“, sagt Malte Jensen von der Flensburger Firma „Visuellverstehen“.

Mit der „Unkonferenz“ ist das zweitägige Flensburger Barcamp am 20./21. April im Technologiezentrum gemeint – genauer Barcamp III. Grafikdesigner Sebastian Rode von „Visuellverstehen“ scherzte gestern, damit stehe die dritte Auflage auf einer Ebene mit „Rocky“ oder „Stirb langsam“. Wirtschaftsförderer Michael Otten von der Wireg beschreibt die Idee etwas nüchterner: „Es ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern selbst entwickelt werden.“ Für jeweils 180 Vernetzungsinteressierte ist an beiden Tagen im Flensburger Technologiezentrum Lise-Meitner-Straße Platz. Und die vergangenen zwei Jahre hätten gezeigt, dass Flensburg ein Zentrum für eine große Zahl wissensdurstiger Menschen aus der Startup-Szene ist, die gemeinsam Ideen entwickeln wollen, um Stadt und Region zum Positiven zu verändern. Otten freut sich, dass die Resonanz groß und das Barcamp fest etabliert ist.

Für viele mag eine Konferenz ohne feste Struktur und geplante Inhalte seltsam sein. Simon Hansen von Sourceboat gibt einen Tipp: „Jeder sollte darüber sprechen, wofür er brennt.“ Wer schon einmal üben möchte: Jeden ersten Montag im Monat treffen sich 20 bis 30 Interessierte zum Barcamp-Montag. „Jeder ist offen für Neues und es gibt keine Hierarchie“, sagt Katja Carstensen von MAC IT-Solutions. Das komplette Organisationsteam ist für das Barcamp rein ehrenamtlich aktiv. Wichtig ist: Es sei kein reines Treffen der IT- und Programmiererbranche. Jeder ist willkommen. MAC-IT-Chef Dirk Wieland ist vom Engagement der jungen Expertengruppe begeistert: Mit Geld allein würde man eine solche Unkonferenz nie gestalten können. Barbara Asmussen von der Wireg hat noch einen großen Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn sich noch mehr Frauen angesprochen fühlen.“

>Anmeldung zur kostenlosen Tagung ab 8. März, 17 Uhr, Infos und Newsletter-Bestellung ab sofort auf barcamp-flensburg.de

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