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Nachbau der Arche Noah besucht den Flensburger Hafen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 10:23 Uhr

Ein unglaubliches Bild gestaltet sich den Spaziergängern des Flensburger Westufers – eine 70 Meter lange und 13 Meter hohe Arche liegt im Hafen an der Schiffbrücke. Der Nachbau der Arche Noahs beherbergt die Geschichten des neuen und alten Testaments in künstlerischen Szenen. Während neben den einzelnen Schauplätzen der Hintergrund der Erzählungen geschildert ist, bleiben die meisten Aspekte der christlichen Historie frei zur Interpretation. So möchte der Erbauer, Aad Peters, den Menschen in Europa die Möglichkeit geben, ihrer eigenen Kultur etwas näher zu kommen. „Das sind schöne Geschichten und die meisten Menschen kennen nur die Hälfte“, beschreibt er seine Intentionen. Aber Vorsicht! Wer nicht genau hinguckt, wird die vielen Symboliken und die vereinzelten Lacher nicht erkennen.

„Ein kulturelles Schiff muss eine Stadt mit so viel Kultur doch auch mal besuchen“, erklärt Aad Peters den Besuch der Arche. Er selbst ist ein Puppenspieler, der 40 Jahre lang in verschiedene Konfliktregionen reiste und dort für Versöhnung warb. Er selber beschreibt sich als einen Menschen mit vielen Konzepten. So kaufte er 2010 die bereits fertiggestellte Arche und schmückte sie nach seinen Ideen aus.

Die Errichtung des Schiffes kostete knapp 2,5 Millionen, doch „das Geld sei es ihm Wert, solange der Inhalt stimmt“. Der Eintritt kostet 12,50 Euro für Erwachsene. Kinder kommen ermäßigt in das vierstöckige Schiff.

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