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Esgrus : Nach Umleitung: Gemeinde fordert Hilfe vom Kreis für marode Straße

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die erst kürzlich verstärkten Banketten sind in Folge der Sperrung der B199 kaputt gefahren. Die Kommune will nicht für die Instandsetzungkosten aufkommen.

Was den Zustand der Kreisstraße zwischen Esgrus und Sterup betrifft, ist Hermann Vollertsen der gleichen Auffassung wie sein Steruper Bürgermeister-Kollege Wolfgang Rupp. Zwei Monate lang diente die Straße als Umleitung für die in Oestergaard wegen einer Brückenbaumaßnahme an der Lippingau gesperrte B  199. Währenddessen wälzte sich der Verkehr über die Kreisstraße und hat deutliche Spuren hinterlassen. Die erst kürzlich verstärkten Banketten sind zerfahren und bedürfen dringend einer Reparatur – für den Esgruser Bürgermeister ist klar: Hier muss der Kreis tätig werden.

Für den Straßenbereich vor dem Kindergarten in Esgrusschauby hat die Gemeinde bereits vor geraumer Zeit beantragt, diesen als Tempo-30-Zone auszuweisen. Dies soll, so Hermann Vollertsen, in der ersten Hälfte des nächsten Jahres offiziell geschehen. Im Vorgriff darauf, wurden von der Gemeinde bereits inoffizielle Schilder aufgestellt – auf der einen Seite ein Ball spielender Junge, auf der anderen Seite ein Ball spielendes Mädchen, jeweils verbunden mit der Bitte an die Autofahrer, die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer zu drosseln.

Im weiteren Verlauf der Sitzung nannte der Bürgermeister es eine „seltene Situation“, dass im kommunalen Haushalt ein Plus erzielt wurde. Dafür gibt es zwei Gründe: gestiegene Einnahmen und geringere Ausgaben. Dies führte dazu, dass der Anfang des Jahres kalkulierte Fehlbetrag von 46  200 um 41  200 Euro reduzierte, sodass sich die „Miesen“ auf 5000 Euro verringerten. Das hörten die Gemeindevertreter gerne und waren sich einig, dass die diesjährige Weihnachtshilfe der Gemeinde – wie immer 150 Euro – an den Hospizdienst Nieharde-Gelting überwiesen wird.

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