Kiziltepe in der Türkei : Nach Bombenfund im Auto mit Flensburg-Kennzeichen - sechs Verdächtige festgenommen

Die drei Bomben enthielten jeweils 12 Kilogramm Sprengstoff.
Die drei Bomben enthielten jeweils 12 Kilogramm Sprengstoff.

Der Bombenfund in einem Auto mit Flensburger Kennzeichen sorgte in SH für Aufsehen. Die türkische Polizei hat sechs Verdächtige festgenommen und die Bomben gesprengt.

shz.de von
02. März 2016, 14:42 Uhr

Nach dem Bombenfund in einem Mercedes mit Flensburger Kennzeichen hat die türkische Polizei sechs Verdächtige festgenommen. Dies berichten türkische Medien. Nähere Informationen zu den Festgenommenen gibt es bislang nicht.

Die drei Bomben seien aus Gasflaschen, die man in Küchen verwendet, hergestellt worden. Die drei Behälter hätte jeweils zwölf Kilogramm gewogen. Die Bomben wurden kontrolliert gesprengt.

Laut Medienberichten hatte ein Bürger den Polizeinotruf gewählt, nachdem ihm der silberfarbene Mercedes mit dem deutschen Kennzeichen verdächtig vorkam. Die C-Klasse war wegen des Kennzeichens aufgefallen und weil sie lange Zeit verlassen auf dem Seitenstreifen, in der Nähe eines Gefängnisses, stand.

Nachdem die Bomben entdeckt worden waren kam ein Räumkommando zum Einsatz. Ein Video aus dem türkischen Fernsehen zeigt die Polizei am Fahrzeug bei der Bergung der Bomben:

Ein Bezug nach Deutschland ist bislang nicht erkennbar, sagte Uwe Keller, Sprecher im Kieler Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag. Das Kennzeichen vom Bomben-Auto ist mittlerweile wieder vergeben, teilte Stephan Immen vom Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg mit.

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