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Flensburger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 12:01 Uhr

Mit Mütze nicht zu übersehen

vom

Flensburgs Erstklässler sind nun für einen sicheren Schulweg gut gerüstet

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Flensburg | Gelbe Leuchtmützen vom Selbsthilfe-Bauverein, Brotdosen vom Gesundheitsamt für ein gesundes Frühstück und Kaspertheater von der Polizei gab es für die neu eingeschulten Erstklässler der Unesco-Schule in Weiche. Weil Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind, veranstaltet die Verkehrswacht jedes Jahr an einer der Flensburger Grundschulen eine zentrale Einschulung, bei der den Kindern auf unterhaltsame Weise die wichtigsten Grundregeln für die Teilnahme am Straßenverkehr beigebracht werden. Alexander Koch organisierte die Veranstaltung dieses Jahr zum letzten Mal. Der Vorsitzende der Verkehrswacht Flensburg, Lars Peter Kayser, verabschiedete den ehemaligen Lehrer und dankte ihm für sein Engagement.

Die größte Attraktion war für die Kleinen das Puppentheater, das Bernhard Wieck und Joachim Fetkenhauer von der Polizeidirektion Neumünster mitbrachten. Vom Kasperle lernten die Verkehrsneulinge, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen, um nicht in Gefahr zu geraten. "Die Polizei hilft Kindern immer gern," gab Wieck den Erstklässlern mit auf den Weg, die ihre Begeisterung nicht verbargen.

"Wir sehen uns nicht nur als reinen Wohnungsvermieter. Wir wollen auch das Umfeld mit gestalten", erklärte SBV-Vorstand Jürgen Möller. "Dabei liegen uns auch die Jüngeren am Herzen." Ergänzend zu den Mützen, die dafür sorgen sollen, dass die Kleinen gerade in der bevorstehenden dunklen Jahreszeit nicht von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden, haben SBV und Verkehrswacht in der ganzen Stadt Banner aufgehängt, die an die Vorsicht und Rücksichtnahme der Autofahrer appellieren.

Schulrat Hans Stäcker gehörte ebenfalls zu den Gästen und wünschte dem Nachwuchs der Unesco-Schule "nur tolle Lehrer und nur tolle Noten."

Auch Flensburgs Bürgermeister Henning Brüggemann hatte sich zu der Einschulung eingefunden und bedankte sich, "dass Verkehrssicherheit in Flensburg gelebt wird." Als Vater von zwei kleinen Kindern könne er die Sorgen der Eltern um ihre Schützlinge im Straßenverkehr gut nachvollziehen. Dank der zentralen Einschulung fühle er sich als Vater sicherer.

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