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Klimaschutz in Flensburg : Mit dem Rad zur Schule – und zwei Tonnen CO2 gespart

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Schüler aus Flensburg und Harrislee treten in die Pedale

shz.de von
erstellt am 14.Jul.2017 | 06:27 Uhr

„FahrRad!“ heißt es seit April für die Schüler von drei weiterführenden Flensburger Schulen und der Harrisleer Zentralschule. Fast 20  000 Umzugskartons voll CO2 haben die Jugendlichen so eingespart.

Im Rahmen des bundesweiten Schulwettbewerbs „Mit dem Rad zur Schule – Fürs Klima auf Tour“ konnte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gemeinsam mit dem Klimapakt Flensburg und dem Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) vier Flensburger Schulen für den Kilometersammel-Wettbewerb gewinnen. Die Schüler sollten zwischen dem 24. April und dem 7. Juli so oft wie möglich Schulwege mit dem Rad zurücklegen.

Alle Klassen, die die Schwelle von 2700 Kilometern überschritten haben, wurden gestern mit Preisen geehrt. Gemeinsam sind die 8b der Zentralschule Harrislee, die 5a der Kurt-Tucholsky-Schule, die 5e des Alten Gymnasiums und die 7b der Auguste-Viktoria-Schule ganze 18  977 Kilometer geradelt. Das ergibt eine CO2-Einsparung von 2,277 Tonnen. „Um sich das ganze bildlich vorstellen zu können: Die Schüler haben rund 19632 Umzugskartons voll mit CO2 eingespart“, erzählt Henrike Grimm, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr beim ADFC Flensburg macht. Die Aktion soll die Schüler anregen, darüber nachzudenken, welchen Teil sie zum Klimaschutz beitragen können. Und vor allem sollen sie selbst erfahren, wie effektiv sie Klimaschutz mit nur ein bisschen Aufwand mitgestalten können. „Die Klasse pusht sich gegenseitig“, erklärt Charlotte Bachmann, Klassenlehrerin der 7b der AVS.

Neben dem Umweltbewusstsein geht es auch um Verkehrserziehung, für die pro Klasse mindestens zehn Unterrichtsstunden angesetzt sind. „Verkehrserziehung fängt in der Praxis an“, sagt Bürgermeister und Klimapaktvorsitzender Henning Brüggemann. Ein für Markus Witt, Kreisfachberater für Verkehrserziehung, besonders wesentlicher Effekt. Denn nicht selten kommt von Eltern der Einwand, dass Radfahren in der Stadt gefährlich sei. Witt findet: „Nur durch die aktive Teilnahme am Straßenverkehr werden die Kinder zu sicheren Verkehrsteilnehmern.“ 

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