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Angebot : Mit dem Bürgermeister auf Planwagenfahrt durch die Birk

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Volker Lippert, der als Naturschutzführer ausgebildet ist, kutschiert seinen von zwei Pferden gezogenen Planwagen mit maximal 16 Personen über schmale Birk-Wege.

Der Förderverein für die Integrierte Station „Geltinger Birk“ hat seine Pläne für das neue Jahr geschmiedet. Unter Vorsitz von Ex-Bürgermeisterin Renate Mielenz wurden die Aktivitäten für die Herausgabe eines Veranstaltungskalenders zu Papier gebracht. Mit in die Vorhaben eingebunden ist neben der Kommune und der Integrierten Station auch die Nabu-Ortsgruppe Ostangeln, die im Vorstand des Fördervereins Sitz und Stimme hat.

Die erste Birk-Führung startet Ernst-Otto Löwenstrom bereits im Februar, und ab Mai stehen die Froschkonzerte an den Tümpeln in den Niederungen bevor. Sechs ehrenamtlich tätige Landschaftsführer und zwei Ausbilder von Nachwuchskräften stehen dem Förderverein für informative Wanderungen zur Verfügung. „Diese Kräfte tragen wesentlich dazu bei, dass es in unserem Arbeitsprogramm in der Saison so gut wie keine Lücke gibt“, erklärte Mielenz. Übrigens: Den Teilnehmern an den Führungen wird allenfalls ein moderater Kostenbeitrag von fünf Euro abverlangt, aber auf manchen Touren bitten die Birk-Experten lediglich um eine Spende.

Als Besonderheit gilt der bürgermeisterliche Einsatz von Volker Lippert, der ebenfalls als Naturschutzführer ausgebildet ist: Das kommunale Oberhaupt höchstpersönlich kutschiert seinen von zwei Pferden gezogenen Planwagen mit maximal 16 Personen über schmale Birk-Wege von Nieby-Westerfeld zur ehemaligen Hofanlage von Beveroe – und zurück. Zweieinhalb Stunden dauert dies. „Die Tour ist durchaus anstrengend und dient vor allem Menschen mit Gehbehinderungen und älteren Leuten“, so Lippert. Ohne die Kutschfahrten hätten die Mitfahrer keine andere Möglichkeit, in das Innere der Birk bis zu den Wildpferden vorzudringen, fügt er hinzu.

Die Planwagen-Fahrten veranstaltet er seit 2005 – aber bis zur jüngsten Kommunalwahl noch nicht in Amt und Würden. So wird es kaum ausbleiben, dass während der Ausfahrten auch politische Themen aus Nieby „vom Bock aus“ zur Sprache kommen.

Laut Mielenz soll die Übersicht über alle geplanten Unternehmungen bald auch auf die Webseiten der Kommune und der Integrierten Naturschutz-Station Falshöft gestellt werden. Was die Kommune betrifft, so will der Bürgermeister sich dafür einsetzen, dass die vielen tiefen Schlaglöcher auf den Hauptwegen der Birk bald beseitigt werden. Vor allem die Radwanderer unter den fast 100 000 Birk-Besuchern pro Jahr sollen davon profitieren. Um die Schäden zu beseitigen, bedürfe es einer finanziellen Zusammenarbeit mit der Naturschutz-Stiftung Schleswig-Holstein und dem Amt Geltinger Bucht, so Lippert.

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erstellt am 06.Jan.2014 | 07:45 Uhr

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