Hasselberg : Mission erfolgreich – Kirche saniert

Die in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitglieder Gerd-Ludwig-Kraack (v.l.), Hanno Jöhnk, Claus Lassen und Enno Bruhn halten verrottete Balken-Fragmente aus der Christus-Kirche in ihren Händen.
Foto:
Die in ihren Ämtern bestätigten Vorstandsmitglieder Gerd-Ludwig-Kraack (v.l.), Hanno Jöhnk, Claus Lassen und Enno Bruhn halten verrottete Balken-Fragmente aus der Christus-Kirche in ihren Händen.

Der Förderverein unterstützt die Renovierung in Gundelsby. Der Vorsitzende Gerd-Ludwig Kraack wurde wiedergewählt.

shz.de von
30. März 2017, 11:30 Uhr

Hasselberg | Er besteht seit 2009, zählt 103 Mitglieder und ist dank deren Beiträge und Spenden längst zu einem unentbehrlichen Unterstützer geworden: der Verein zur Förderung der Kirchengemeinde Gundelsby-Maasholm. Er trägt zur Lebendigkeit in der Gemeinde, zu denen die Christus-Kirche in Gundelsby und die Petri-Kirche in Maasholm gehören, bei. Wenn es finanziell eng wird, springt der Verein ein.

Ob Sommerfahrt, Bezahlung von Referenten, Teilnahme am Kirchentag, Anschaffung von Gesangbüchern, Unterstützung der Flüchtlingsarbeit, Teilnahme an Konficamps – der Förderverein gewährt Zuschüsse und ermöglicht vieles, was sonst nicht in die Tat umgesetzt werden könnte. Daran erinnerte der Vorsitzende Gerd-Ludwig Kraack bei der Jahresversammlung.

Der Verein öffnet auch sein Portemonnaie, wenn es um den Zustand der Kirchen geht. Jüngstes Beispiel dafür ist die Sanierung der Christus-Kirche, die mit 130  000 Euro veranschlagt wurde. Zu viel für die Kirchengemeinde. Aber mit Hilfe des Fördervereins konnten alle notwendigen Arbeiten, erledigt werden. Zunächst stellte der Förderverein 10  000 Euro bereit und legte, so das einmütige Votum der Mitglieder, noch einmal 15  000 Euro drauf für einen neuen Innenanstrich – denn durch die Sanierungsarbeiten hatte der Innenraum der Kirche stark gelitten. Die Summe stellten Sponsoren zweckgebunden bereit.

Jetzt erstrahlt, zur großen Freude der Mitglieder, die Christus-Kirche in neuem Glanz. Der erste Gottesdienst in der Kirche nach der mehrwöchigen Sanierungs-Zwangspause beginnt am kommenden Sonntag um 11 Uhr.

Kraack stellt klar, dass ohne die Mitglieder und die teilweise großzügigen Spenden, die Sanierung so nicht möglich gewesen wäre – für diese Treue und das Vertrauen habe er zu danken. Fest steht, dass auch in diesem Jahr weitere Maßnahmen unterstützt werden. Außerdem nimmt der Förderverein am Frühlingsmarkt im Gundelsbyer Kuhstall am 8. und 9. April teil.

Für das Engagement dankte Hasselbergs Bürgermeister Hans-Heinrich Franke dem Förderverein. Die Sanierung der 1909 errichteten Christus-Kirche habe den Mitgliedern des Kirchengemeinderates „die Haare zu Berge stehen lassen“, weil mit Fortschritt der Arbeiten immer neue Schäden sichtbar geworden seien. „Wir sind auf einem guten Weg.“ So sah es auch der ehemalige Bürgermeister von Maasholm, Horst Franzen. Der Förderverein trage zum Erhalt der beiden Kirchen und auch der Pfarrstelle bei. Dem schloss sich Kronsgaards Bürgermeister Hans-Walter Jens an: „In schwieriger Zeit macht der Förderverein einen guten Job, leistet optimale Arbeit.“ „Wir tun das gerne, denn wir wollen unsere Kirchen erhalten“, ergänzte Vereinsmitglied Friedrich Greggersen aus Schwackendorf.

Nachdem Kassenwart Harald Thimm die finanzielle Situation des Fördervereins dargelegt hatte, wobei er auch auf den positiv beschiedenen Antrag aus Mitteln der Nordkirche einging – bewilligt wurden 1700 Euro – standen Wahlen auf der Tagesordnung.

Vorsitzender Gerd-Ludwig Kraack, der von Anfang an der Spitze des Vereins steht, wurde in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Pastor Hanno Jöhnk als Schriftführer und die Beisitzer Claus Lassen und Enno Bruhn, beide aus Maasholm.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen