Flensburg : Misshandlungs-Vorwürfe: Prozess gegen Marine-Ausbilder vorerst aufgehoben

Während einer Ausbildungsfahrt soll der Soldat Offziersanwärter körperlich misshandelt haben. Er ist verhandlungsunfähig.

shz.de von
30. Januar 2018, 10:05 Uhr

Flensburg | Der Prozess gegen einen Marine-Ausbilder wegen Misshandlung von Offiziersanwärtern ist wegen einer schweren Erkrankung des Angeklagten kurzfristig aufgehoben worden. Der Mann sei nicht verhandlungsfähig, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag.

Die zuständige Richterin habe daher die Verhandlung am Amtsgericht Flensburg aufgehoben. Ein neuer Termin steht den Angaben zufolge noch nicht fest. Der Berufssoldat ist angeklagt, im September 2016 bei einer Ausbildungsfahrt in der dänischen Südsee Anwärter körperlich misshandelt zu haben. Er soll Gefreite getreten und geschlagen haben, nachdem diese Fehler gemacht hatten. Außerdem ist der heute 52-Jährige wegen Nötigung angeklagt.

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