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Unfall zwischen Tarp und Eggebek : Missglücktes Ausweichmanöver: Autofahrerin schwer verletzt

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein Pick-Up will einen Unfall verhindern und kracht dabei frontal mit einem Mercedes zusammen. Die L247 war lange gesperrt.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2015 | 16:24 Uhr

Tarp | Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem großen Pick-Up ist eine Autofahrerin am Samtagnachmittag auf der Strecke zwischen Tarp und Eggebek im Kreis Schleswig-Flensburg schwer verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 15 Uhr auf der Landesstraße 247 zwischen den Ortschaften Tarp und Eggebek. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer des großen Dodge Pick-Up in Richtung Tarp unterwegs. Ein vor ihm fahrendes Auto verlangsamte seine Fahrt, da es nach links abbiegen wollte. Der 26-jährige Fahrer des Dodge erkannte dieses Manöver vermutlich zu spät und wich auf die Gegenfahrbahn aus, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Durch dieses Manöver verursachte der Mann dann aber trotzdem einen schweren Unfall: Er prallte frontal mit einer Mercedes-A-Klasse zusammen, die in diesem Moment in Richtung Eggebek unterwegs war.

Der Pick-Up-Fahrer blieb unverletzt.
Der Pick-Up-Fahrer blieb unverletzt. Foto: Sebastian Iwersen
 

Durch den Frontalzusammenstoß wurden beide Autos zerstört. Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Personen in den Autos eingeklemmt sind, wurden neben drei Rettungswagen, dem Notarzt und dem Rettungshubschrauber Christoph Europa 5 auch die Feuerwehren aus Tarp und Wanderup alarmiert.

Den Einsatzkräften gelang es dann aber, die Fahrerin des Mercedes ohne schweres Gerät aus ihrem schwer beschädigten Fahrzeug zu befreien. Sie wurde mit dem Rettungswagen mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Wesentlich glimpflicher endete der Unfall für den Fahrer des massiven Pick-Up: Er blieb körperlich unverletzt und erlitt lediglich einen Schock.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Landesstraße voll gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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