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"Tag des offenen Hofes" : Melkkarussell und Kälbchen zogen die Blicke auf sich

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Großer Andrang am "Tag des offenen Hofes" bei Familie Andersen in Wees.

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 07:21 Uhr

WEES | Besucherandrang ist ein guter Maßstab, denn daran gemessen war der "Tag des offenen Hofes" der Familie Andersen im Weeser Ortsteil Oxbüll zu Pfingsten ein voller Erfolg. Schon gleich nach Beginn um 10 Uhr kamen zahlreiche neugierige Menschen, um "Landwirtschaft zum Anfassen" zu erleben. Dazu bot sich reichlich Gelegenheit. Denn auf dem Hof werden zurzeit 175 Milchkühe und 120 Stück Jungvieh verschiedenen Alters gehalten.

Neben dem neu gebauten Liegeboxenlaufstall für die Kühe stand das vor drei Wochen in Betrieb genommene Melkkarussell im Mittelpunkt des Interesses. Auch viele landwirtschaftliche Berufskollegen nutzten die Gelegenheit, diese neue Einrichtunge und die darauf abgestimmten Betriebsabläufe kennenzulernen. In der Anlage können 28 Kühe gleichzeitig gemolken werden. Die täglich nach zwei Melkdurchläufen anfallenden 5000 Liter werden sofort gekühlt und kommen in einen 20 000 Liter fassenden Tank, der jeden zweiten Tag geleert wird. Zum Hof gehören zudem 100 Hektar Ackerfläche, auf denen Gras und Mais angebaut werden. Sie bilden die Futtergrundlage für die Tierhaltung. Die anfallende Gülle wird als wertvoller Naturdünger teils auf den eigenen Flächen ausgebracht und teils an andere Landwirte weitergegeben.

Der 89-jährige Dirk Iversen, ein Berufskollege, konnte nur staunen. "Als ich 1948 den elterlichen Hof übernahm, waren wir mit 21 per Hand gemolkenen Kühen der größte Betrieb in Munkbrarup." Wie viele andere auch, waren Bettina Kring aus Handewitt und Martina Hinrichsen-Hansen aus Munkbrarup tief beeindruckt davon, mit welch großem technischen und hygienischen Aufwand auf diesem Hof eines der wichtigsten Lebensmittel, die Milch, produziert wird. Das Interesse der Kinder richtete sich in erster Linie allerdings auf die Kälbchen in ihren Boxen. Daneben konnten sie malen, Pony reiten oder mit dem Quad fahren. Für das leibliche Wohl der geschätzten bis zu 1500 Besucher wurde zudem ausreichend gesorgt.

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