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Match Race in Flensburg : Übertragung via Satellit nach Moskau

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de und das russische Fernsehen übertragen das Match Race der fünf Gazprom 60-Yachten live als große Medienshow. Die Rennen starten ab 12 Uhr direkt vor der Hafenmole der Marina Sonwik auf der Flensburger Innenförde.

Flensburg | Das Match Race der fünf Gazprom Swan 60-Yachten heute ab 12 Uhr direkt vor der Hafenmole der Marina Sonwik auf der Flensburger Innenförde verspricht nicht nur aufregende Rennen. Die spannenden Ausscheidungsrennen im Stundentakt werden mit großem Aufwand an Übertragungstechnik auch zu einem echten Medienereignis. Mit dem ersten Start ab 12 Uhr ist shz.de mit einem Livestream auf Sendung. Auch der russische Pay-TV-Sender NTV plus sendet die Bilder vom Match Race der fünf Gazprom Swan 60-Yachten von 12 bis 20 Uhr von der Flensburger Förde an die Zuschauer des Abo-Senders in ganz Russland.

Für die Segelfans in Norddeutschland übernehmen Klaus Lahme, Sportdirektor des Norddeutschen Regatta-Vereins, und der stellvertretende Chefredakteur und Sportchef des sh:z, Jürgen Muhl, die Moderation. Die Manöver und den Rennverlauf wird für den Norddeutschen Regatta-Verein dessen Offshore-Vorstand Alexander Prinz zu Schleswig-Holstein erläutern.

Typ

Gazprom Swan 60

Werft

Nautors Swan Finnland

Länge

18,86 Meter

Breite

5,09 Meter

Ballast

7700 Kilogramm

Verdrängung

18.700 Kilogramm

Gewicht

21 Tonnen

Tiefgang

3,60 Meter

Segelfläche

221 qm; Gennaker 320 qm

Masthöhe

28,30 Meter

Grundpreis

etwa 2,8 Millionen Euro

 

Verantwortlich für die komplette Medienproduktion ist Wolfgang Quinkenstein (46). Was die TV- und Video-Produktion so kompliziert macht? „Wir arbeiten hier mit sieben Kameras“, sagt der Kölner. Zwei Kameras sind an Land platziert, um die Rennen einzufangen, zwei weitere für das Studio mit den TV-Kommentatoren vorgesehen. Spektakuläre Bewegtbilder garantieren zwei weitere drahtlose Kameras in den Booten sowie eine im Hubschrauber, den Gazprom gestern Abend auf dem Flensburger Flugplatz Schäferhaus einfliegen ließ. „Das Komplizierte ist, diese Funksignale einzufangen, um die ganzen Drahtlosstrecken aufzubauen“, sagt Quinkenstein, der seit gestern Vormittag 10.30 Uhr Uhr mit dem Aufbau beschäftigt war. Damit wurde das Schweizer Fernsehen TPC beauftragt: „Es gibt nicht so viele in Europa, die das können.“ Ein fünf Fahrzeuge starker Ü-Wagen-Treck hat seit gestern an der Flensburger Marina Sonwik festgemacht, neben dem großen weißen Ü-Wagen ein weiterer Lkw für Kamerasignale und Tontechnik, ein Rüstfahrzeug und ein eigener Empfangswagen für die kabellosen Kameras sowie ein Wagen der die Signale über den Astra-Satelliten nach Russland schickt. Der Sender aus der Nähe von Moskau reist mit Regisseur, eigenen Kameraleuten und Kreativteam an. Wolfgang Quinkenstein schätzt, dass sich insgesamt 25 bis 30 deutsche und russische Spezialisten um die Übertragung kümmern.

Allein, um den Helikopter mit Kamera und Tontechnik auszustatten, hatte er zweieinhalb Stunden eingeplant: „Es muss ja alles fest verschnallt werden, nichts darf rutschen und vor allem nichts runterfallen.“

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erstellt am 12.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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