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Unfall hinter Flensburg : Nach Auffahrunfall: Vollsperrung auf der A7

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Auf der A7 gerät ein Geländewagen unter einen Lkw – vier Menschen werden bei dem Unfall verletzt.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2014 | 19:07 Uhr

Flensburg | Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 sind am späten Montagnachmittag vier Menschen verletzt worden. Ersten Erkenntnissen nach wollte ein LKW gegen 17.45 Uhr auf Höhe der Abfahrt Flensburg Platz für auf die Autobahn auffahrende Fahrzeuge machen und wechselte vom Hauptfahrstreifen auf den Überholfahrstreifen. Ein aus Richtung Dänemark kommender Mercedes Geländewagen erkannte dies offenbar zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Lkw. Der Wagen aus Bremen schob sich dabei regelrecht unter den Auflieger des Sattelschleppers und wurde von diesem rund 300 Meter weit mitgeschleift.

Als die ersten Rettungskräfte am Unfallort eintrafen fanden sie ein mehrere hundert Meter langes Trümmerfeld vor. Der total beschädigte Mercedes stand an der Mittelschutzplanke, der Lkw auf dem Standstreifen. Wie durch ein Wunder konnten die vier Insassen, zwei Erwachsene und zwei Kinder den Geländewagen ohne technische Hilfe der Feuerwehr verlassen. Die Konstruktion des schweren Geländewagens hatte dem Aufprall standgehalten und die Fahrgastzelle nur leicht beschädigt.

Zwei alarmierte Rettungswagen und ein Notarzt versorgten die vier Insassen, die nach einer Erstversorgung vor Ort in die Notaufnahme der Diako eingeliefert wurden. Wie schwer die Verletzungen sind, konnte vor Ort noch nicht gesagt werden. Fest steht aber: Alle Beteiligten hatten mehr als nur einen Schutzengel. Der Lkw Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Neben Polizei und Rettungsdienst rückten auch die Feuerwehren Weding und Jarplund an, da zu Anfang Rauch aus dem Motorraum des Mercedes aufstieg. Feuer fing das Fahrzeug jedoch nicht. Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 für rund eine Stunde in Richtung Süden voll gesperrt. Der Verkehr staute sich kilometerweit zurück. Ein Abschleppunternehmen barg den Mercedes, der Lkw konnte seine Fahrt fortsetzen.

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