Knast statt Karriere : Flensburger bei DSDS-Casting in Kiel verhaftet

Dieter Bohlen bekam der Flensburger nicht zu Gesicht - stattdessen wanderte er ins Gefängnis.
Dieter Bohlen bekam der Flensburger nicht zu Gesicht - stattdessen wanderte er ins Gefängnis.

Er wollte ein Star werden - doch der Flensburger durfte noch nicht einmal beim Casting für die TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ vorsingen. Am DSDS-Truck in Kiel wartete schon die Polizei.

shz.de von
20. September 2013, 12:56 Uhr

Ein per Haftbefehl gesuchter 27-jähriger Flensburger wollte beim Casting für die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ als Sänger groß rauskommen - doch statt Dieter Bohlen wartete schon die Polizei auf das Talent. Der Mann hatte sich zum Casting auf dem Kieler Bahnhofsvorplatz angemeldet, obwohl ein Haftbefehl wegen Betrugs und Veruntreuung über zehn Monate gegen ihn vorlag, teilte die Kieler Polizei am Freitag mit. Als der Gesuchte am Mittwochnachmittag am Castingort erschien, nahmen in die Beamten fest. Bei Ermittlungen hatte die Polizei von den Karriereplänen des Gesuchten erfahren. Er wurde - ohne Casting - in die Justizvollzugsanstalt Kiel gebracht.

Bei der Überprüfung des Fahrers, der den Gesuchten von Flensburg nach Kiel gefahren hatte, stellte sich heraus, dass auch gegen ihn ein Haftbefehl von 18 Tagen oder 350 Euro bestand - wegen Körperverletzung. Nachdem der Mann den Betrag gezahlt hatte, konnte er alleine wieder nach Flensburg zurück.

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