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Handball-Champions-League : Drott Halmstad gegen SG Flensburg chancenlos

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Beim schwedischen Meister Drott Halmstadt geben die Handballer der SG Flensburg-Handewitt alles - und übernehmen die Tabellenführung in der Gruppe D der Handball-Champions-League.

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt halten sich in der Gruppenphase der Champions League weiter schadlos.  Die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes kam am Mittwochabend beim schwedischen Meister Drott Halmstad zu einem überzeugenden 37:27 (19:13)-Erfolg und übernahm vorerst die Tabellenführung in der Gruppe D.  Mit jeweils sechs Toren waren Spielmacher Thomas Mogensen und Kreisläufer Jacob Heinl die besten Werfer auf Seiten der Gäste.

Der Flensburger Erfolg geriet zu keiner Phase wirklich in Gefahr. Vom Anpfiff an agierte der deutsche Vizemeister konzentriert und entschlossen. Das 3:0 nach vier Minuten war Beweis genug dafür, dass er vor knapp 1700 Zuschauern nichts wollte anbrennen lassen. Die Schweden gefielen zwar durch eine gute Spielanlage, leisteten aber immer wieder einfache Fehler, die die SG – allen voran die beiden Außen Anders Eggert und Lasse Svan – eiskalt per Tempogegenstoß bestraften.  Es ging Schlag auf Schlag, das Tempo war höllisch hoch, nach zehn Minuten hieß es 9:5 für den Favoriten. Auch eine Verletzung von Linkshänder Holger Glandorf, dessen Nase nach einer Abwehraktion in Mitleidenschaft gezogen wurde, brachte  die SG nicht aus dem Konzept. „Sehr gut“, hörte man Trainer Vranjes mehrfach an der Seitenlinie sagen. Angriffs- und Abwehrleistung stimmten, das Pausenergebnis (19:13) aus Sicht der Gäste auch.

Vor den Augen des schwedischen Nationaltrainers Staffan Olsson, dessen Sohn im Halmstader Rückraum mitwirkte,  machten Mogensen und Co. dann nach dem Seitenwechsel schnell alles klar. Jung, dynamisch, aber unerfahren – die Schweden wurden nun förmlich überrannt. Beim 16:27 (43.) waren die zwei Punkte praktisch im Sack. Die Deckung stand sicher, Torhüter Andersson war auf dem Posten, und im Angriff klappten viele Sachen. Immer wenn die Gäste Ernst machten, hatten die Schweden keine Chance. Vranjes gönnte dann seinen Stammkräften eine längere Pause, so dass der zweite Anzug ran durfte. Der machte seine Sache ebenfalls gut, der Sieg wurde locker nach Hause geschaukelt.

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erstellt am 25.Sep.2013 | 21:05 Uhr

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