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Hydrauliköl auf Autobahn : A7 bei Schuby stundenlang gesperrt

vom

Die ganze Nacht säuberten Feuerwehrleute die A7 Richtung Norden zwischen Jagel und Schuby von ausgelaufenem Hydrauliköl. Auch vor der Rader Hochbrücke staute sich der Verkehr kilometerlang.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2013 | 10:11 Uhr

In der Nacht zum Sonnabend hat ausgelaufenes Hydrauliköl auf der A7 für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Richtung Norden gesorgt. Im Laufe des Tages sollte der Verkehr wieder fließen. Nach Angaben des Polizei-Autobahnreviers Nord war gegen 22:30 Uhr der Hydraulikschlauch eines Schwerlastkrans geplatzt. Größere Mengen des Hydrauliköls ergossen sich daraufhin auf die nördliche Richtungsfahrbahn. In Höhe der Anschlusstelle Jagel wurden beide Fahrbahnen auf eine Breite von bis zu drei Metern und eine Länge von sechs Kilometern teils erheblich verschmutzt.

Die Polizei sperrte daraufhin vorsorglich den Verkehr zwischen den Anschlussstellen Jagel und Schuby, der in der Folge über Umleitungsstrecken geführt wurde. Erst in Höhe Tarp konnte die Autobahn in Richtung Dänemark dann wieder befahren werden. Polizisten weckten mehr als ein halbes Dutzend Lkw-Fahrer auf dem Parkplatz Arenholz und leiteten sie im Konvoi aus der Gefahrenzone.

Die Strecke bei Jagel war nicht das einzige Nadelöhr am Sonnabend: Durch den starken Reiseverkehr wegen des Ferienbeginns staute sich am Mittag der Verkehr an der nur einspurig befahrbaren Rader Hochbrücke Richtung dänischer Grenze auf rund zehn Kilometern, in südlicher Richtung auf neun Kilometern.

Auf dem Streckenabschnitt waren zudem mehrere Feuerwehren sowie die Autobahnmeisterei im Einsatz. Bis zum Morgen reinigten Spezialunternehmen die Fahrbahn und brachten Ölbindemittel aus. Die Polizei konnte das mutmaßliche Verursacherfahrzeug ermitteln. Es hat seinen Weg nach einer Reparatur inzwischen fortgesetzt.

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