Ausbrüten mit Hindernissen : Mein lieber Schwan – dumm gelaufen!

Gefahr erkannt, aber nicht gebannt. Die künftige Schwanenmama muss sich mit Schnabelhieben aufdringlicher Ratten erwehren.
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Gefahr erkannt, aber nicht gebannt. Die künftige Schwanenmama muss sich mit Schnabelhieben aufdringlicher Ratten erwehren.

Bisamratten interessieren sich brennend für das Gelege

shz.de von
06. Mai 2017, 07:59 Uhr

Sie haben nah am Wasser gebaut – leider am falschen Platz. Ein Schwanenpaar hat sich eine Uferböschung am Hafen ausgesucht, um seinen Nachwuchs auszubrüten. Der Verkehr am Hafendamm stört die Vögel nicht, ebenso wenig lassen sie sich von Passanten aus der Ruhe bringen. Zahlreiche Spaziergänger beobachten das Geschehen – doch nicht nur sie.

Für die sechs Eier im Gelege interessieren sich auch einige Bisamratten, die unentwegt um das Nest huschen. Sehr zum Verdruss des allein brütenden Weibchens, das den nervigen Nagern mit Schnabelattacken zusetzt. Zum Glück ist sie keine alleinerziehende Mama. Papa Höckerschwan kommt gelegentlich vorbei, um sie abzuschirmen. Doch die Ratte an sich ist ein zähes und hartnäckiges Tier, zum Teil von beträchtlicher Größe. Wie das Intermezzo ausgeht, ist ungewiss. Noch knapp einen Monat muss das wackere Schwanenpaar durchstehen, dann werden die Jungen das Licht der Welt erblicken – hoffentlich sechs.

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