Steinbergkirche : Mehrheit für Johannes Erichsen

Bürgermeister Johannes Erichsen (l.) mit seinen beiden Stellvertretern Jürgen Schiewer (r.) und Clemens Teschendorf.
Bürgermeister Johannes Erichsen (l.) mit seinen beiden Stellvertretern Jürgen Schiewer (r.) und Clemens Teschendorf.

Jürgen Schiewer unterliegt bei Bürgermeisterwahl in Steinbergkirche und wird erster Stellvertreter.

shz.de von
05. Juli 2018, 12:00 Uhr

Steinbergkirche | Seit Gernot Müller vor der Kommunalwahl mitgeteilt hatte, dass er nicht wieder kandidiere, stand fest, dass Steinbergkirche einen neuen Bürgermeister erhält. Bei der konstituierenden Sitzung gab es für dieses Amt zwei Vorschläge: Jürgen Schiewer von der CDU und Johannes Erichsen von der Wählergemeinschaft Steinbergkirche-Quern (WSQ). Die Mehrheit der 17-köpfigen Gemeindevertretung – je sechs für die CDU und WSQ, drei für die SPD und zwei für den SSW, wobei einer von der CDU krankheitsbedingt fehlte – entschied sich in geheimer Wahl mit neun Ja-Stimmen für Erichsen, der damit Bürgermeister wurde. Der 62-jährige Landwirt aus Kalleby gehört der Gemeindevertretung seit 1990 an, war zuletzt Vorsitzender des Bau- und Wegeausschusses. Erster Stellvertreter ist Jürgen Schiewer (CDU), der neu in der Gemeindevertretung ist, zweiter Stellvertreter wurde Clemens Teschendorf (SPD), der bisher erster Stellvertreter war.

Obwohl es im Vorfeld interfraktionelle Absprachen gab, gestaltete sich die Besetzung der Ausschüsse langwierig, weil es viele Nachfragen gab. Letztlich bestimmten die Gemeindevertreter Ausschussvorsitzenden Dirk Lorenzen-Post (Finanzen), Sandra Bocola (Bauen, Planen und Städtebauförderung), Hermann Breuer (Infrastruktur und Umwelt), Rolf Vilaumi (Soziales, Kultur und Sport) sowie Michael Donix (Rechnungsprüfungsausschuss). Im Amtsausschuss wird die Gemeinde neben dem Bürgermeister durch Jürgen Schiewer und Clemens Teschendorf vertreten. Dem Abwasserzweckverband gehören neben dem Bürgermeister Peter Staack, Klaus-Dieter Kunkel, Clemens Teschendorf und Hermann Breuer an. Im Breitbandzweckverband wird Steinbergkirche durch den Bürgermeister und Michael Donix vertreten.

Zustimmung fand die 50. Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich Gintoft. Dort soll eine Sondergebiet Biogas entstehen. Zustimmung gab es auch für den Entwurf des Bebauungsplanes „Ostenfeld II“. Während der Einwohnerfragestunde überreichte Heinz Dienst eine Unterschriftenliste, die Erschließung des Baugebietes Ostertoft 2 betreffend. Da wird die Gemeindevertretung gebeten, sich für eine Anbindung an die Bundesstraße 199 einzusetzen.

Bereits zu Beginn der Sitzung hatte Ex-Bürgermeister Gernot Müller mitgeteilt, dass für die Realisierung des Einkaufszentrums alle Genehmigungs-Hürden genommen seien. Doch könne mit der Realisierung noch nicht begonnen werden, weil es Probleme mit den Baufirmen gebe.

Folgende Gemeindevertreter wurden verabschiedet: Gernot Müller und Johannes Jacobsen, jeweils 15 Jahre kommunalpolitisch tätig, Rolf Vilaumi (zehn Jahre), Heiko Boysen (neun Jahre), Hans Nico Jürgensen, Ingo Berngräber, Birgitt Jessen-Braun (jeweils fünf Jahre) sowie Norman Hagemaes (drei Jahre).


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