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Flensburger Tageblatt

27. Mai 2017 | 04:30 Uhr

Tarp : Mehr Platz für den Nachwuchs

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeindevertretung Tarp beschließt Neubau eines Kindergartens auf dem Gelände der Grundschule.

Tarp | Eine Weichenstellung, eine Investition in die Zukunft, ein Schritt, der für die nächsten 30 Jahre in Tarp richtungsweisend sein werde – so wurde der Tagesordnungspunkt „Schaffung eines Sechs-Gruppen-Kindergartens auf dem Bildungscampus“ bei der Gemeindevertretersitzung in Tarp kommentiert. Am Ende der Diskussion fiel dann die Entscheidung: Es wird ein neuer Kindergarten auf dem Gelände des Schulhofes für sechs Gruppen gebaut.

Seit geraumer Zeit wurde dieses Thema intensiv behandelt. Auf einer Klausurtagung vor einigen Wochen – hier ging es um Zukunftsprojekte der Gemeinde – stand es bereits auf der Agenda. Innerhalb weniger Monate ist die Nachfrage nach einem neuen Kindergarten stark gestiegen, sodass damals gefasste Beschlüsse überholt waren. Zu jener Zeit war man von einem Bedarf für einen Vier-Gruppen-Kindergarten und damit einer Sanierung oder einem Neubau für den bestehenden Kindergarten am Pastoratsweg ausgegangen. Nun muss es eine Einrichtung mit sechs Gruppen werden. Der bisherige Kindergarten am Pastoratsweg ist voll ausgelastet. Eine zusätzliche Gruppe wird, je nach Ausgang der Entscheidung, wohl ab August im Pastorat, eine weitere in der Schule aufgemacht.

Zu diskutieren waren zwei Möglichkeiten: der Aus- und Umbau der „ehemaligen Förderschule“ oder ein kompletter Neubau. Der Neubau wird etwa eine Million Euro teurer als ein Umbau, so die vorsichtige Schätzung. Einig waren sich alle Gemeindevertreter, dass der Kindergarten in enger Verbindung zur Grundschule stehen solle. Deshalb wurden die Vor- und Nachteile von Ein- oder Zweigeschossigkeit, von Neu- oder Umbau diskutiert. Am Ende gab es dann einen Beschluss ohne Gegenstimme mit zwei Enthaltungen: Es soll ein eingeschossiger Neubau für sechs Gruppen auf dem Schulhof entstehen.

Die weiteren Tagesordnungspunkte waren schnell abgearbeitet. Die Auftragsvergabe für den Straßenausbau und die Fernwärmeleitungen im Schellenpark Süd in Höhe von 158  000 Euro sind beschlossen. Dies musste schnell geschehen, denn die ersten Häuser werden bereits im August bezogen. Im Hashauweg wird der Abwasserkanal für 32  000 Euro saniert, weil der vorhandene von Wurzeln durchzogen ist.

Weiter wurden Flächennutzungspläne geändert, die ein Grundstück an der Einmündung der Industriestraße zur L  15 betreffen. Aufträge zur Sanierung der Flachdächer im Freizeitbad in Höhe von 128  000 Euro wurden vergeben. Die Arbeiten werden noch während der laufenden Badesaison durchgeführt.

Ferner teilte Bürgermeister Peter Hopfstock mit, dass die Galerie der Windmühle gesperrt wurde. Es seien Schäden festgestellt worden.


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