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Flensburger Tageblatt

19. August 2017 | 09:20 Uhr

Mehr Bildung im Flensburger Norden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Eckener- und Comenius-Schule bieten im Schulterschluss Ausbildung zum Technischen Assistenten für Energietechnik und -management an

Großes Aufgebot gestern beim Ortstermin am Drosselweg. Zahlreiche Vertreter der Comenius-Schule, der Eckener-Schule (RBZ) und der Stadt hatten sich versammelt, um eine besondere Kooperation zu besiegeln. Die beiden Einrichtungen bieten gemeinsam den neu geschaffenen Ausbildungszweig zum staatlich geprüften Energietechnischen Assistenten (EtA) an. „Das stärkt den Norden als Bildungsstandort und bietet tolle Perspektiven für Schüler“, sagte Gastgeber Thomas Nonn, Leiter der Comenius-Schule. „Ein hochattraktiver Anreiz sich fortzubilden.“

Die Ausbildung ist auf zwei Jahre angelegt und umfasst die Vermittlung innovativer Technologien der regenerativen Energietechnik, Elektromobilität und Energiemanagement. Mit dem Abschluss erlangen die Absolventen gleichzeitig die Fachhochschulreife. „Ein hochwertiger Bildungsgang“, warb Sven Mohr, Leiter der Eckener-Schule, „der dazu befähigt, zum Energiewandel der Gesellschaft einen Beitrag zu leisten.“

In diesem Zusammenhang lobte er die Ausstattung der erst vor wenigen Jahren für über fünf Millionen Euro modernisierten Comenius-Schule. Die Räume für Physik und Technik seien vorbildlich eingerichtet. „Und wir selbst mussten im Bereich Elektromobilität investieren.“ So habe es nahe gelegen, darin einen inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen.

Nach dem zweijährigen Besuch der Berufsfachschule III bieten sich hervorragende Möglichkeiten der Weiterbildung. Schüler können ein drittes Jahr an der Berufsoberschule Technik (BOS) anhängen und so das Abitur erlangen, sie können eine duale Ausbildung beginnen oder aber mit der Fachhochschulreife direkt ins duale Studium (unter Einbeziehung von Global Playern wie Siemens oder auch hiesigen Unternehmen) einsteigen. Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar ergänzte: „Wir brauchen mutige bildungspolitische Lösungen wie diese.“ Eine frühe Orientierung zum Berufseinstieg zahle sich immer aus. „So entwickeln beide Schulen ein Stück Zukunft für die Region.“ Besonders am Herzen liege ihr, das auch Mädchen die Begeisterung für Technik vermittelt werde.

Der Bildungsgang ist für maximal 30 Schüler mit einem mittleren Bildungsabschluss konzipiert, eine Zahl von 18 sei, so Mohr, bereits jetzt „solide finanziert“. Zwar seien die Anforderungen hoch, doch es ergäben sich großartige Karrierechancen. „Es ist“, so Mohr, „der goldene Weg.“

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erstellt am 11.Feb.2014 | 07:49 Uhr

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