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Flensburger Tageblatt

21. Oktober 2017 | 12:38 Uhr

Meeresgott Neptun pocht auf frischen Fisch

vom

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

LANGBALLIG | Er ist der Gott des Meeres und so beschränkt sich sein Herrschaftsgebiet nicht nur auf die Ozeane. Neptun erscheint gelegentlich auch an den Rändern und in den Buchten - und sogar in der Flensburger Förde. So geschah es auch am Wochenende beim Fest der Fischer von Langballigau. Gerade waren diese mit 15 großen und kleinen Booten, darunter drei aus Flensburg, zu einem Korso unter Führung des Seenotrettungsbootes "Werner Kuntze" in die Außenförde aufgebrochen, als Neptun höchstpersönlich aus den Fluten auftauchte - und gebieterisch forderte, an Bord gelassen zu werden. Diesem Verlangen konnte sich keiner widersetzen, und anschließend lief er vorn auf der Back eines Bootes in den kleinen Hafen ein.

Dort wurde er von zahlreichen "Sehleuten" begrüßt und bestaunt. Der mit einem großen Dreizack bewaffnete Meeresgott rief dann alle Fischer zusammen, ermahnte sie streng und ließ sie geloben, "immer nur frischen Fisch zu fangen und zu verkaufen". Dies wurde dann mit einem kräftigen Schluck Salzwasser bekräftigt.

Die örtliche Gastronomie hatte sich voll auf das Fischerfest eingestellt. Auch an den Ständen gab es entsprechende Angebote mit gebratenem und geräuchertem Fisch, darunter natürlich auch Aal. Eine Attraktion - insbesondere für die Kinder - war das 70 Jahre alte Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Langballig, das besichtigt werden konnte. Zum Rahmenprogramm gehörte weiterhin musikalische Unterhaltung mit Simon Glöde und Peer Kruse. Das Wetter allerdings war nicht im Sinne von Cheforganisator Hans Gollatz, sorgten die vielen kurzen, aber starken Schauer doch für weniger Besucherzuspruch als sonst.

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