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Flensburger Tageblatt

19. Oktober 2017 | 17:30 Uhr

Fördepark Flensburg : Max Bahr wird Obi

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Marktführer der Baumärkte streckt seine Fühler nach Flensburg aus – und übernimmt alle Mitarbeiter des Vorgängers.

shz.de von
erstellt am 04.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Flensburg | Die Spatzen pfiffen es von den Dächern – jetzt klebt schon die Werbung an der Tür: „Einfach große Vorfreude“, wird da in großen Lettern vorausgesetzt. Und worauf? Obi kommt. Der Marktführer der bundesdeutschen Bau- und Heimwerkerbranche zieht zum Frühjahr in den Fördepark. Damit ist nach einem kurzen Gastspiel von Max Bahr ein Nachfolger für den langjährigen Mieter Praktiker gefunden, der in die Insolvenz geschlittert war.

Gestern Nachmittag gab es auf Nachfrage die offizielle Bestätigung von der Obi-Zentrale in Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Es sei richtig, dass Obi den Standort in Flensburg übernehmen werde. „Aktuell sind wir bereits mit den Umbauarbeiten beschäftigt“, sagt Pressesprecherin Elena Ottaviano.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Obi auch die Mitarbeiter übernommen hat. Nach Tageblatt-Informationen sind die Verträge bereits unterschrieben. Von den einst über 100 Mitarbeitern in dem 6800 Quadratmeter großen Markt waren zum Schluss nur noch 45 Voll- oder Teilzeitkräfte beschäftigt. Deren Verträge waren zum 31. Januar gekündigt worden.

Mit der Ansiedlung des Traditionsunternehmens, das bereits seit 1970 am Markt agiert, sowie des jüngst eröffneten Expert-Elektronikmarktes hat der Fördepark den Verlust von Praktiker und Promarkt hinreichend kompensiert. Center-Manager Norbert Fels zeigte sich sichtlich erleichtert. Es habe drei Endgespräche mit Interessenten gegeben. „Und wir wollten den Besten – das hatte Priorität.“ Mit Obi habe man nunmehr einen verlässlichen Partner für die nächsten zehn Jahre gefunden. „Ziel ist es, noch in der ersten Aprilhälfte zu eröffnen“, sagte Fels. Weiteres Personal werde derzeit gesucht. „Wir wollen wieder auf den ursprünglichen Stand aufstocken.“

Obi will weiter expandieren: „Eine urbane Infrastruktur, moderne Verkehrsnetze sowie dynamisch ausbaubare Industriezonen gehören zu unserem Anforderungsprofil.“ Gesucht – gefunden: Das liest sich wie ein Ritterschlag für Flensburg .

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