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Modellbautag im Schifffahrtsmuseum : Massen strömten an den Hafen

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die erste Frühjahrssonne lockte am Wochenende viele Menschen an den Hafen. Die Kartonmodellbauer freuten sich über das große Interesse des Publikums. Auch die Fischmarkt-Buden waren dicht umlagert.

Flensburg | Von dem frischen Wind aus Südwest ließen sich die Flensburger nicht abschrecken und strömten gestern in Massen an den Hafen, um die erste Portion Frühjahrssonne zu tanken, den ersten Fischmarkt des Jahres zu besuchen oder im Schifffahrtsmuseum den Kartonmodellbauern beim Basteln zuzuschauen. Am frühen Nachmittag gab es an der Hafenspitze kaum noch ein Durchkommen; Radfahrer mussten absteigen und auf ihrer Tour nach Sonwik über weite Strecken Slalom fahren, so voll war es am Ostufer.

Seit die Kartonmodellbauer unter das Dach des Schifffahrtsmuseums geschlüpft sind, zeigen sie dort regelmäßig ihr facettenreiches Hobby. Grippebedingt waren es diesmal „nur“ 22 Aktive, dazu kamen vier Verlage, die mit ihren Bögen ein schier unüberschaubares Spektrum an Modellen abbilden und anbieten. Das reicht vom relativ einfach zu bauenden Lkw bis hin zum Modell des Schlachtschiffs „Bismarck“ mit 10  000 Teilen. „Dafür sollte man sich zwei Jahre Zeit nehmen“, rät Johannes Voß aus Hohenwestedt. Der 67-Jährige schwört auf die traditionell hergestellten Bögen im Offset-Druck, während die meisten Modelle heutzutage am Computer im CAD-Verfahren entstehen.

Der Flensburger Helmut Pauls, der seit drei Jahren dabei ist, zeigte sein Modell der Fähre „Rungholt“, an dem er einen Monat gebastelt hat. Unter seinen Spezialwerkzeugen ist auch ein Gerät aus dem Arsenal eines Zahnarztes; Pauls verwendet es zum Verteilen kleinster Mengen an Klebstoff.

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erstellt am 09.Mär.2015 | 11:30 Uhr

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