Maritimes Erbe

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Merete Ettrup vom Træskibs Sammenslutning im Kurz-Interview

shz.de von
09. Juni 2014, 15:21 Uhr

Frau Ettrup, wie kommt es, dass die dänischen Schiffe so tiptop gepflegt sind?

Das ist sicher keine dänische Besonderheit und trifft auch auf viele deutsche Traditionsschiffe zu. Vielleicht liegt es auch daran, dass der dänische Staat jährlich 3,5 Millionen Kronen für Restaurierung in einen Bewahrungsfonds packt. Das ist sehr hilfreich. Andererseits können wir nicht wie in Deutschland durch Gästesegeln zusätzliche Einnahmen generieren.

Haben sich beide Traditionsszenen zeitgleich entwickelt?

In etwa. Bei uns in Dänemark ging es 1972 los – mit gerade 79 Schiffen. Jetzt haben wir 420!

Und die sind festen Museumshäfen zugeordnet?

Die sind vor allem viel in Bewegung. In jedem der 74 Häfen kann ein TS-Schiff drei Tage lang kostenlos liegen. Das ist für viele Bootseigner attraktiv – und für die Häfen auch.

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