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Konzerte am Sonntag : Marienvesper mit alten Instrumenten

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Collegium vocale singt Heinrich Schütz’ Magnificat / Misa Criolla in der Katholischen Kirche am Nordergraben

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2013 | 07:34 Uhr

Der Flensburger Bach-Chor beendet das Jahr mit einem besonderen Konzert in St. Marien: Am Sonntag, 29. Dezember, stehen ab 19 Uhr zwei Kompositionen über den „Lobgesang der Maria“ auf dem Programm. Von Heinrich Schütz, dem bedeutendsten deutschen Komponisten vor Johann Sebastian Bach, erklingt das fünfchörige Magnificat für Streicher, Posaunen, zwei räumlich voneinander getrennte Capell-Chöre, vier Gesangssolisten und Basso continuo. Zweites Werk des Abends ist Claudio Monteverdis berühmte „Marienvesper“ („Vespro della beata vergine“) aus dem Jahr 1610.

Neben dem hohen Rang der Kompositionen ist auch die instrumentale Besetzung etwas Besonderes: Zinken, Posaunen, Chitarrone (eine italienische Bass-Laute), Dulzian, Gamben, Flöten, Orgel – gespielt von Mitgliedern des Concerto Farinelli mit historischen Instrumenten – sind Partner von acht Gesangssolisten und einem bis zu zehnstimmigen Chor.

Ein hochkarätiges Vokalensembles konnte mit Hanna Zumsande und Cornelia Samuelis, Sopran, mit Franz Vitzthum, Altus, mit den drei Tenören Georg Poplutz, Nils Giebelhausen und Florian Sievers und den beiden Bässen Ronaldo Steiner (aus Brasilien) und Sönke Tams Freier verpflichtet werden. Unter der Leitung von Matthias Janz singen das Collegium Vocale (Kammerchor des Flensburger Bach-Chores) und der Landesjugendchor Schleswig-Holstein. Tickets sind im Vorverkauf beim sh:z-Ticketcenter in der Nikolaistraße und an der Abendkasse in St. Marien ab 18 Uhr erhältlich.

Der Argentinier Ariel Ramirez vereinte in seiner „Misa Criolla“ lateinamerikanische und europäische Elemente. Dieses Werk wie auch sein Liederzyklus Navidad Nuestra (Unsere Weihnacht) sind Sonntag ab 17 Uhr in der Kirche St. Marien Schmerzhafte Mutter am Nordergraben zu hören.

Es singt die in Nordchile geborene Sängerin Mercedes Terrazas. Das Ensemble „Amerindia“ will mit der Musik zur Völkerverständigung beitragen. Zum Konzert laden die katholische Kirchengemeinde, das Evangelische Frauenwerk, die Ökumenische Arbeitsstelle Kirchenkreis Schleswig-Flensburg und der Ökumenische Runde Tisch ein.

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