Bei Kontrollen am Bahnhof in Flensburg : Mann erklärt Bundespolizisten ihren Job – und landet im Gefängnis

Asylbewerber sollen in Dänemark stärker kontrolliert werden.
Der Bahnhof in Flensburg.

Der 56-Jährige stört die Beamten bei Personenkontrollen. Als er selbst kontrolliert wird, gibt es eine Überraschung.

Avatar_shz von
02. Januar 2017, 11:47 Uhr

Flensburg | Der Versuch eines 56-Jährigen, Bundespolizisten im Flensburger Bahnhof ihren Job zu erklären, ging am Sonntag nach hinten los. Der Mann hatte gegen 18.30 Uhr nach Einfahrt eines Zuges aus Dänemark die Beamten bei der Personenkontrolle wiederholt gestört. Er wollte der Polizei erklären, welche der Reisenden besonderer Kontrollen bedurften.

Die Beamten versuchten zunächst höflich den Mann davon zu überzeugen, dass sie in der Lage seien die Kontrollen selbstständig durchführen zu können. Als der 56-Jährige sich davon nicht beirren ließ, wurde es den Bundespolizisten zu bunt. Sie kontrollierten die Personalien des Mannes. Das Ergebnis: Der 56-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft mit zwei Haftbefehlen wegen Schwarzfahrens gesucht. Er hatte noch eine Geldstrafe von 590 Euro zu bezahlen. Da der Mann diese Summe nicht begleichen konnte oder wollte, wurde er in die JVA gebracht. Dort wird er nun die kommenden 59 Tage verbringen.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert