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Zugausfälle : Lokführerstreik: Reisende stranden in Flensburg

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Am Montagabend ging für einige Bahnreisende im grenzüberschreitenden Zugverkehr nichts mehr. Am Bahnhof in Flensburg standen die Züge still. Kritik an der Bahn wegen fehlender Informationen wurde laut.

Flensburg | Der Warnstreik der Lokführer am Montagabend, führte trotz der großen medialen Ankündigung der Lokführergewerkschaften zu erheblichen Zugausfällen, bundesweit. Besonders betroffen auch der Bahnhof in Flensburg. Viele Reisende im grenzüberschreitenden Bahnverkehr waren weder über den Streik zwischen 18 und 21 Uhr informiert, noch gab es am Grenzbahnhof in Flensburg personelle Information durch Bedienstete der Bahn.

Gestrandet: „Ich fühle mich vollkommen im Stich gelassen, äußert ein Bahnreisegast auf Gleis 1 im Fernreiseverkehr sein Unverständnis über den Streik und deren Auswirkungen. Es gibt keinerlei Informationen vor Ort. Ich erreiche nicht mehr meinen Anschlusszug und werde wohl die Nacht in Flensburg verbringen müssen, so der Niedersache verbittert“.

In der Tat ist am Abend kein Personal auf den Bahnhof und den Bahnsteigen zu sehen, die mit Rat und Tat den Reisenden zur Seite stehen. Lediglich gesteuerte Anzeigetafeln im Bahnhofsgebäude geben Auskunft über Verspätungen und Bahnersatzverkehr durch Busse. Viele der Reisenden äußern Ihr Unverständnis über die mangelnde Informationpolitik der Bahn, haben aber Verständnis für den Streik der Lokführer. Für manche gestrandete Bahnfahrer bleibt Flensburg am Montagabend die Endstation.

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erstellt am 02.Sep.2014 | 06:59 Uhr

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