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Fit für die Zukunft : Lindewitt setzt auf ganz schnelles Internet

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Geest-Gemeinde will mit Nachbarkommunen Fördergelder beantragen. Für Schulhausmeister soll Vollzeitstelle eingerichtet werden

Die Umbauarbeiten in der Schule für die Aufnahme der Kindertagesstätte gehen planmäßig voran und werden vor den Sommerferien abgeschlossen sein. „Die räumliche Gestaltung ist außerordentlich vielversprechend und wird alle begeistern“, so Bürgermeister Krumbügel. Die umfangreiche Sanierung des Schulgebäudes führte letztlich auch zu dem Entschluss, für Schule, Sporthalle und -gelände wieder eine Vollzeitstelle für einen Hausmeister einzurichten. In der jüngeren Vergangenheit ist versucht worden, die entsprechenden Aufgaben vom Gemeindearbeiter erledigen zu lassen. Doch dessen Kapazitäten reichten nicht aus. Das umfangreiche Aufgabenfeld erfordert nach Meinung der Mehrheit der Gemeindevertreter einen Vollzeit-Hausmeister.

Die Leistungsfähigkeit des Breitbandnetzes in der Flächengemeinde Lindewitt reicht von absoluter Unterversorgung bis hin zu einer Geschwindigkeit von 50 MBit/s in unmittelbarer Nähe der Kabelverzweiger, die ans Glasfasernetz angeschlossen sind. Da allerdings von dort aus weiterhin Kupferkabel in die Haushalte führen, erscheint ein solches Netz nicht zukunftsfähig. In zehn Jahren sei wohl mit einem Bedarf von 200 MBit/s zu rechnen. Deshalb beschloss die Gemeindevertretung, langfristig auf glasfaserbasierte Leitungen bis in die Haushalte zu setzen.

Die Gemeinde Lindewitt spricht sich zudem für einen gemeinsamen Antrag aller Gemeinden im Amtsbereich Schafflund aus, um zunächst Fördermittel des Bundes für entsprechende Beratungs- und Planungsleistungen zu beantragen.

Da die Kleiderkammer auf Amtsebene geschlossen wurde, wird die Gemeinde einen Rahmenvertrag zur entsprechenden Belieferung mit einem Ausrüster aus Rendsburg abschließen. Um die Einsatzfähigkeit ihrer Feuerwehrfahrzeuge auch künftig zu gewährleisten, ermöglicht die Gemeinde interessierten Feuerwehrkameraden den Erwerb des Führerscheins Klasse C. Die Schulung wird von einer ortsansässigen Fahrschule durchgeführt, die das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat.

In den Dörfern Lindewitts werden jährlich fünf Kinderfeste veranstaltet. Da zu solchen und anderen Gelegenheiten von den Ortsteilen häufig Hüpfburgen geliehen werden, beschloss die Gemeinde, eine eigene anzuschaffen und entsprechend über die Ortsbeiräte zur Verfügung zu stellen.

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