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Handball-Oberliga : Licht und Schatten beim Heimerfolg für DHK Flensburg

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn siegt mit 31:25 gegen den Aufsteiger SG Hamburg-Nord.

DHK Flensburg hat im Rennen um Platz zwei in der Handball-Oberliga einen wichtigen Sieg eingefahren. Gegen den zuletzt starken Aufsteiger SG Hamburg-Nord behielt die Mannschaft von Trainer Matthias Hahn mit 31:25 (16:9) die Oberhand. „Insgesamt bin ich nicht zufrieden mit dem Spiel. Dass einzig gute ist, dass wir gewonnen haben. In der ersten Halbzeit hat die Abwehr zusammen mit Torhüter Hendrik Schefer noch gut gestanden, aber danach haben wir nicht mehr gut gedeckt“, meinte der Coach.

Die Gastgeber fanden gut in die Partie und setzten sich nach anfänglichem Abtasten und einem 2:2-Zwischenstand (5.) schnell auf 5:2 (8.) ab. Die Abwehr packte beherzt zu, und Torhüter Hendrik Schefer zeigte viele gute Paraden. So kam DHK zu einfachen Toren durch Tempogegenstöße und baute den Vorsprung über 10:4 und 15:7 aus. Danach schlichen sich einige technische Fehler ins Spiel ein und verhinderten einen durchaus möglichen Zehn-Tore-Vorsprung. Trotzdem ging es mit einem komfortablen 16:9 in die Pause.

Nach dem Wechsel mussten die Flensburger gleich drei Tore in Folge hinnehmen. Das war der Weckruf für die Gäste, während beim Hahn-Team nach dem 16:12 die Verunsicherung der letzten Wochen aufkam. Bis zum 19:14 hielt DHK die Gäste aber noch auf Distanz. Doch die Heimmannschaft tat sich danach immer schwerer, vor allem aus dem Rückraum wurde kaum Druck erzeugt. Nun packten die Hamburger in der Deckung aggressiv zu und waren beim 20:18 (44.) wieder dran. Es sah so aus, als könnte die hektischer werdende Partie kippen. Zur Unruhe trug auch das schwache Schiedsrichtergespann Doden/Recktenwald durch rätselhafte Pfiffe und Entscheidungen bei. Doch nach dem 23:21 (50.) gelangen den Gastgebern binnen drei Minuten vier schnelle Tore, und so war das Spiel beim 27:21 zugunsten der Flensburger entscheiden.

Am Ende stand ein 31:25-Erfolg, nach dem Coach Matthias Hahn aber erst einmal tief durchatmen musste. „Es sah etwas lässig aus, wie wir in der zweiten Hälfte mit unseren Chancen umgegangen sind. Da hat die Mannschaft 20 Minuten Handball gespielt, wie ich ihn mir überhaupt nicht vorstelle“, so Hahn. „Daran müssen wir unter der Woche arbeiten, denn nächsten Sonnabend spielen wir bei der HSG Schülp-Westerrönfeld. Da haben wir nach dem Pokal-Aus noch eine Rechnung offen.“

DHK Flensburg: Schefer, Quednau - Zakrzewski (6), Eike Möller, Noack, Sievers (5), Walluks (1), Best, Cordes (1), Johannsen (6), Bruhn (6), Marcel Möller (6/1).

Haupttorschützen SG Hamburg-Nord: Becher (5), Cords (4), Pepeiow (4/1), Pfau (3/1), Werner (3/1).

Zuschauer: 200.

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erstellt am 03.Feb.2014 | 08:00 Uhr

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