Flensburger Friedhöfe : Letzte Ruhe unter „südlicher“ Sonne

Wie am Mittelmeer: Mit hellem Sandstein und südländisch anmutenden Pflanzen wurde das Grabfeld gestaltet.
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Wie am Mittelmeer: Mit hellem Sandstein und südländisch anmutenden Pflanzen wurde das Grabfeld gestaltet.

In insgesamt 40 „Urnenerdkammern“ können maximal 80 Verstorbene in dem neuen Grabfeld ihre letzte Ruhe finden.

shz.de von
14. September 2017, 16:54 Uhr

Die städtischen Friedhöfe haben ihr Angebot an besonderen Grabstellen erweitert. Seit kurzem gibt es auf dem Friedhof Friedenshügel das „Mediterraneum“. Hier können Menschen ihre letzte Ruhe finden, die schon „zu Lebzeiten Sonnenanbeter waren, den Urlaub stets in Italien, Spanien oder anderswo im Mittelmeerraum verbracht haben“, wie es in einer Mitteilung der Flensburger Friedhöfe AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) heißt.

In insgesamt 40 „Urnenerdkammern“ können maximal 80 Verstorbene in dem neuen Grabfeld ihre letzte Ruhe finden. Die einzelne Kammer könne wahlweise mit einer oder zwei Urnen belegt werden, heißt es weiter in der Mitteilung. Die Grabplatten der Kammern werden nach Belegung mit einer Bronze-Tafel mit den individuellen Daten versehen. Die Ruhefrist betrage hier – wie bei allen Urnengräbern – 20 Jahre.

Die Friedhofsverwaltung bietet für das Mediterraneum besondere Bedingungen für Menschen, die sich ihre letzte Ruhestätte bereits jetzt sichern wollen.

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