Hochfeld : Lehrer-Familie im selbst gebauten Haus

Fühlen sich wohl auf dem Hochfeld: Till und Cornelia Everling mit Jakob (6) und Mathis (2) sowie Haushund Henry. Foto: pohl
Fühlen sich wohl auf dem Hochfeld: Till und Cornelia Everling mit Jakob (6) und Mathis (2) sowie Haushund Henry. Foto: pohl

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27. August 2010, 06:23 Uhr

Flensburg | Die vierköpfige Familie Everling ist von Harrislee ins Wohngebiet Hochfeld gezogen. Besonders Till Everling hat eine besondere persönliche Beziehung zu dem nagelneuen Holzhaus: Er hat es parallel zu seiner Arbeit als Lehramts-Kandidat eigenhändig gebaut und kennt gewissermaßen jeden Balken und jeden Nagel persönlich. Für den sechsjährigen Jakob begann in dieser Woche ein neuer Lebensabschnitt: Er wurde in Adelby eingeschult.

Wie lange wohnen Sie schon im Baugebiet Hochfeld?

Seit dem 1. Juni 2010.

Warum haben Sie sich gerade für dieses Wohngebiet entschieden?

Die Lage passt gut für uns. Ich arbeite in Satrup, mein Mann fährt nach Kropp. Die Grundschule ist nicht weit, auch die Stadt ist gut erreichbar.

Wie finden Sie es hier?

Es ist schön hier. Wir fühlen uns wohl. Die Natur ist nah, es gibt viele Familien mit Kindern.

Welche Möglichkeiten gibt es für Kinder?

Hinten am Pielweg gibt es einen ganz neuen, tollen Spielplatz. Und der Sportverein Adelby ist auch nicht weit weg. Die Regenrückhaltebecken sind von der Stadt allerdings nicht durch Zäune gesichert; da muss man natürlich aufpassen.

Wie ist die Verkehrsanbindung des Gebietes?

Die ist gut. Mit dem Auto ist man schnell auf der Osttangente und dadurch auch auf der Autobahn, aber eben auch schnell in der Innenstadt. Seit kurzem gibt es den Bus nach Sünderup mit der neuen Endhaltestelle an der Ringstraße. Für uns ist es gut, dass die Ringstraße wieder geschlossen wurde, weil sie direkt an unserem Grundstück vorbei führt.

Wo holen Sie sonntags Ihre Brötchen?

Da sprechen Sie ein heikles Thema an. Die Einkaufsmöglichkeiten sind derzeit nicht gut. Man kann quasi nicht ohne Auto einkaufen gehen. Auf dem Grundstück des stillgelegten Edeka-Marktes in Tarup hält sonntags ein Brötchen-Wagen. Werktags ist der Bäcker im Förde-Park am nächsten oder die Tankstelle an der Lise-Meitner-Straße. Wir hoffen auf den geplanten neuen Einkaufsmarkt in Tarup. Mit dem Fahrrad in die Innenstadt zum Einkaufen? Da ist der Rückweg den Berg hinauf wohl etwas zu anstrengend.

Welche Wünsche hätten Sie an die Stadt?

Wir haben vor allem einen ganz dringenden Wunsch an die Telekom. Seit wir hier wohnen, sind wir ohne Telefon und Internet. Das ist für uns als Lehrer ganz schlecht. Es heißt immer, es gibt keine Leitungskapazitäten mehr. Die Telekom schafft es nicht, und das ist eigentlich ein Unding.

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