Landrat wurde Steinpate

Urkunden unterzeichnet: Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach und der Förderkreis-Vorsitzende Uwe Ketelsen (l.).  Foto: hap
Urkunden unterzeichnet: Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach und der Förderkreis-Vorsitzende Uwe Ketelsen (l.). Foto: hap

Landrat von Gerlach hat die Schirmherrschaft über die Steinpatenschaften für den Arnkiel-Park übernommen.

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12. Februar 2009, 10:16 Uhr

Oeversee | Die 80. Steinpatenschaft für den Arnkielpark hat der Kreis übernommen. Im Auftrage des Förderkreises Arnkiel-Park konnte der Vorsitzende, Uwe Ketelsen, Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach die entsprechende Urkunde überreichen. "Es handelt sich bei dieser Patenschaft um eine von zwei Dolmen (Grabkammern) in dem restaurierten Langbett", sagte Ketelsen. Die Patenschaft für den zweiten Dolmen sei an die Firma Gonde Clausen für besondere Hilfeleistungen bei der Erstellung der Gesamtanlage vergeben worden. "Insgesamt sind 81 Patenschaften im Werte von 300 bis 700 Euro verkauft worden, etwa vierzig weitere sind noch zu haben", erläuterte der Vorsitzende. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Steinpatenschaften werden für die Instandhaltung und für Investitionen verwendet.

Dem Wunsch des Förderkreises, die Schirmherrschaft für Patenschaften zu übernehmen, wolle er gerne nachkommen, meinte Landrat von Gerlach. "Wo immer ich kann, werde ich das Projekt ideell unterstützen, wenn Sie meine Hilfe gebrauchen, rufen Sie mich an". Als erste Amtshandlung als Schirmherr des Förderkreises Arnkiel-Park unterzeichnete der Landrat die Urkunden der achtzig Steinpatenschaften.

Auf dem Gelände des archäologisch landeskundliche Parks im Ortsteil Munkwolstrup der Gemeinde Oeversee befinden sich sieben Grabanlagen, so genannte Langbetten, aus dem dritten Jahrtausend vor Christi. In den Jahren 2000 bis 2003 wurde ein Langbett von Mitarbeitern des Archäologischen Landesamtes ausgegraben und anschließend wieder in alter Form aufgebaut. Die ehemalige Gemeinde Sankelmark und der Förderkreis, der mittlerweile über 100 Mitglieder hat, haben auf dem Gelände eine Attraktion geschaffen, die jährlich 4000 bis 6000 Menschen besuchen.

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