Handewitt : KWG will Ortszentrum Handewitt voranbringen

KWG-Vorstand: Jan Müller, Jan Petersen, Carsten Clausen, Klaus Neitzel, Vorsitzende Brigitte Erichsen, Dieter Neugebauer und Bendix Thomsen.
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KWG-Vorstand: Jan Müller, Jan Petersen, Carsten Clausen, Klaus Neitzel, Vorsitzende Brigitte Erichsen, Dieter Neugebauer und Bendix Thomsen.

Die KWG hat gerade eine neue Internet-Seite und einen neuen Facebook-Auftritt gestartet.

shz.de von
16. März 2017, 05:51 Uhr

Handewitt | „Jeder soll sehen, dass es in Handewitt nicht nur Parteien gibt“, erklärte Brigitte Erichsen auf der Jahresversammlung der Kommunalen Wählergemeinschaft Handewitt (KWG), die derzeit 85 Mitglieder hat. Die KWG hat gerade eine neue Internet-Seite und einen neuen Facebook-Auftritt gestartet, die sogar um einige Video-Clips bereichert werden.

Die Vorsitzende wurde ebenso wiedergewählt wie Carsten Clausen (Kassenwart), Dieter Neugebauer (stellvertretender Schriftführer) und Jan Petersen (Beisitzer).

Diskutiert wurde über den jüngsten Handewitter Bürgerempfang, den ursprünglich ein KWG-Antrag ausgelöst hatte. Über die Resonanz waren alle erfreut, im Detail fanden sich Kritikpunkte. Brigitte Erichsen bemängelte, dass bei der Veranstaltung eine Info-Karte der KWG nicht verteilt werden durfte. „Jeder Verein wird auf Händen getragen, aber die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker werden wie Aussätzige behandelt“, klagte sie. KWG-Mitglied Gerhard Beirer warb für Stände, an denen sich Vereine, Feuerwehr und Parteien präsentieren können. „Wir wollten bei der Premiere eine schlanke Veranstaltung ohne Verbände und Parteien“, erklärte der anwesende Bürgermeister Thomas Rasmussen.

KWG-Fraktionschef Dieter Neugebauer gab einen Überblick über die kommunalpolitische Gremienarbeit. Ein Schwerpunkt: das Ortszentrum, das seit Jahren nicht voran kommt. „Das wirft kein gutes Licht auf Handewitt, es wird Zeit, dass etwas passiert“, sagte er. Er hielt auch eine „Loslösung vom Partner“, der Raiffeisenbank, für eine Option, um zumindest die gemeindlichen Flächen zu entwickeln. Die Gemeinschaftsschule Handewitt soll einen Namen erhalten: Die KWG favorisiert den Vorschlag Siegfried-Lenz-Schule. Die Alternativen sind „Wikinger-Schule“ und „Schule des Nordens“.

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