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Werke aus 25 Jahren Fridtjof-Nansen-Schule : „Kunst muss atmen“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Ausstellung im Hauptgebäude der Schule ist noch bis zum 9. Dezember zu sehen.

Zwei Personen sitzen sich an einem Tisch gegenüber, ihre Gesichter durch Social-Media-Profile ersetzt. Solche und weitere Kunstprojekte stellt die Fridtjof-Nansen-Schule anlässlich ihres 25. Jubiläums aus. Von überdimensionalen Lebensmitteln über Gemälde bis hin zu bemalten Köpfen ist unter den 140 Ausstellungsstücken, die sich über die Jahre angesammelt haben, alles dabei. Besonders herausstechend sind dabei die Projekte des zwölften Jahrgangs, die Modelle zum Thema „Die Gesellschaft und ich“ kreierten. Neben diesen Arbeiten liegen Zettel aus, um die eigenen Interpretationen den Künstlern mitteilen zu können.

Marita Hansen, die zusammen mit Holger Erichsen die Werkschau organisierte, ist mit dem Resultat sehr zufrieden: „Ansonsten werden die Kunstwerke nur benotet und verschwinden dann meist zu Hause. So wird den Schülern und Lehrern ein neuer Zugang zur Kunst ermöglicht.“ Jedoch kritisierte sie, dass es sonst an Ausstellungsfläche in der Schule mangelt. „Kunstwerke müssen atmen können“, meinte Hansen.

Auch die Schüler freuten sich über die Möglichkeit, ihre Kreationen ausstellen zu können. „Es ist eine zusätzliche Motivation, es noch besser zu machen“, sagten die Schüler Nele John und Jendrik Kühne. Die Ausstellung im Hauptgebäude der Schule ist noch bis zum 9. Dezember zu sehen.

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