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33. Apfelfahrt : Kultur und Hökerei auf dem Bohlwerk

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Heute von 10 bis 19 Uhr geht es wieder hoch her an Flensburgs Schiffbrücke.

Flensburg | Es ging nicht recht voran gestern Mittag auf der Wasserslebener Bucht. Zehn Traditionssegler des Museumshafens hatten sich auf die historische Transportroute nach Glücksburg gemacht, um Äpfel und anderes Kernobst aus ökologischem Anbau zu laden und anschließend zurück auf das heimische Bohlwerk zu fahren, das heute und morgen zum hölzernen Marktplatz mutiert.

Der Freitag präsentierte sich herbstlich und sonnig, aber mit Wind geizte er. Dafür herrschte in Sandwig an Land und auf dem Anleger allerbeste Ferienstimmung. Hunderte Schaulustiger waren gekommen, um die Ankunft der Schiffe zu sehen; tatkräftige reihten sie sich in die Menschenkette ein, die die Obstkisten von der Promenade zu den Schiffen trug. Eine Tonne Äpfel aus biologischem Anbau hatte Fuhrmann Peter Bartelsen mit seinen beiden Kaltblütern Conny und Bonja von der Obstplantage am Rande Glücksburgs zum Anleger gebracht.

Heute steigt der große Hökertag an der Schiffbrücke. Es ist bereits die 33. Auflage dieses im Vergleich zur Rum-Regatta kleineren Hafenfestes. Dafür ist sie leiser, gemütlicher. Von 10 bis 19 Uhr können Äpfel in verschiedenen Verarbeitungsformen probiert und erworben werden, fest und flüssig, süß und sauer, warm und kalt oder auch bissfest-pur. Verkauft wird zum Teil direkt über die Bordkante. Doch keine Angst: Es gibt auch Bratwurst und Fischbrötchen und wahrscheinlich auch schon wieder Punsch – passend zum heute echten Flensburger Herbstwetter.

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erstellt am 19.Okt.2013 | 07:00 Uhr

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