zur Navigation springen

Grundhof : „Koppelhopser“ waren die Schnellsten

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Rasenmäher-Treckerrennen fand zum sechsten Mal in Bönstrup statt. 20 Mannschaften fuhren in zwei Klassen um den Sieg.

Grundhof | Was für den Nürburgring die Formel 1 war, das ist für Bönstrup das Rasenmäher-Treckerrennen. Von dem früheren Rallye-Fahrer Frank Bartelsen und seiner Frau Carola veranstaltet, fand es am Pfingstsonnabend zum sechsten Mal auf dem Flurstück „Schwiensrunn“ statt. Vor vielen Hundert Zuschauern traten in der Ein- und der Zwei-Zylinderklasse jeweils zehn Mannschaften auf einem knapp 500 Meter langen Rundkurs mit Steigungen, Gefälle und eingebauten Schikanen gegeneinander an. Da die Strecke sehr staubig war, wurde sie zweimal mit einem mit Wasser gefüllten Güllewagen angefeuchtet.

Gewertet wurde pro Klasse die in drei 20-minütigen Rennen erreichte Gesamtrundenzahl. Bei den oftmals harten, aber immer fairen Positionskämpfen gab es eine Reihe technischer Ausfälle, die jedoch zumeist, wie beim Bruch eines Lenkgestänges, vor Ort repariert werden konnten. Am Ende lagen bei den Ein-Zylindern die „Koppelhopser“ aus Maasbüll mit Maren Fischer und Hanne Jansen nach 82 Runden knapp vor „De Kattbörners“ aus Bönstrup mit Ulli Borrmann und Bernd Petersen. Diese erreichten eine Runde weniger.

Den Wettbewerb bei den Zwei-Zylindern entschieden Ingo Zilm und Claus Maas vom Team „Flotter Dreier“ aus Dollerupholz mit 104 Runden für sich. Auf den zweiten Platz kamen die „Angeliter Rennschweine“ (Torben Witt und Axel Schwark aus Grundhof) mit 99 Runden. Das Einzelzeitrennen um den Bahnrekord gewann Witt in 26,5 Sekunden vor Schwark, der 0,7 Sekunden zurücklag.

Der Sieg des Damen-Teams Fischer/Jansen in der Ein-Zylinderklasse war eigentlich gar nicht vorgesehen. Nach der fünften Teilnahme im vergangenen Jahr hatte Maren Fischer erklärt, ihre „Rennkarriere“ beenden zu wollen. Darauf angesprochen, erklärte die 55-Jährige jetzt, „dass meine Co-Pilotin mich gezwungen hat, weiter mitzumachen“. Für das nächste Jahr wollte sie sich auf Nachfrage nicht erneut festlegen.

Mit von der Partie war auch Stefanie Nissen aus Achtrup als Einzelfahrerin bei den Ein-Zylindern. Mit 73 Runden kam sie auf Platz vier. Ihre Mitfahrerin Nicole Möller legte nach dreimaliger Teilnahme in den Vorjahren diesmal wegen Schwangerschaft und Geburt einer Tochter eine Pause ein. Trotzdem anwesend, gab sie ihrer Partnerin moralische Unterstützung. Das Kind durfte dabei sein und schon einmal Rennluft schnuppern – allerdings mit Kopfhörer zum Schutz vor dem lauten Motorenlärm.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen