Zwischen Flensburg und Ellund : Kontrollen an der dänischen Grenze: Stau auf der A7

Der Stau erstreckte sich zeitweise über fünf Kilometer.
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Der Stau erstreckte sich zeitweise über fünf Kilometer.

Wer die dänische Grenze überqueren will, braucht derzeit Geduld. Viele Autofahrer sind genervt.

shz.de von
21. Mai 2016, 15:58 Uhr

Ellund | Nicht nur Autofahrer sind genervt: An der Grenze zu Dänemark kam es auch am Sonnabend wieder zu einem längeren Stau. Auch der Bettenwechsel in Dänemark trägt dazu bei, dass Reisende auf der A7 vor dem dänischen Grenzübergang Ellund regelmäßig im Stau stehen.

Am Samstagmorgen staute es sich zunächst auf drei Kilometer, später auf bis zu fünf Kilometer über die Anschlussstelle Harrislee zurück. Grund sind die im Januar 2016 wieder eingeführten Grenzkontrollen bei der Einreise nach Dänemark. Zudem sind am Samstag zahlreiche Lastwagen unterwegs, um dem Sonntagsfahrverbot in Deutschland noch zu entgehen.

Entlastung gab es am späten Vormittag, als die die dänischen Beamten eine zweite Abfertigungsspur öffneten. „Wir sind bereits um 3 Uhr am Morgen in Köln losgefahren“, sagt ein deutlich genervter Familienvater an der Tankstelle in Fröslev, kurz hinter der dänischen Grenze. „Viele Staus auf der A7, Baustellen in Schleswig-Holstein und dann noch die künstlich erzeugte Wartezeit vor der dänischen Grenze, da ist man am Urlaubsort angekommen, fix und fertig.“

Erst am Freitag hatte Dänemark die Kennzeichen-Scannung ausgeweitet. Die dänischen Behörden erhoffen sich dadurch einen Rückgang der Schleuserkriminalität. Auch will man verstärkt Autofahrer, die Steuern und Versicherungen nicht bezahlt haben, nach dem Grenzübertritt in Dänemark fassen.

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