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Rastplatz Altholzkrug bei Handewitt : Kontrolle auf der A7: Polizei beanstandet jeden vierten Lkw

vom

53 Lastwagen werden von den Beamten kontrolliert. Für vier Fahrer ging es erst einmal nicht weiter.

shz.de von
erstellt am 04.Dez.2015 | 13:28 Uhr

Bei einer Schwerlast- und Gefahrgutkontrolle am Donnerstagmorgen hat die Polizei rund ein Viertel der 53 kontrollierten Lkw beanstandet. Vier davon durften nicht weiterfahren und mussten vor Ort nachbessern. Das teilte die Polizei mit. Für insgesamt vier Stunden kontrollierten Polizeibeamte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Nord auf dem Parkplatz Altholzkrug die Lkw.

Den Beamten fiel dabei zunächst ein Transporter eines Paketdienstes auf, der gefährliche Güter an Bord hatte. Diese waren nicht gesichert. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt, bis der Fahrer die Ladung mit Spanngurten gesichert hatte. Der Verstoß kostet sowohl die Firma als auch den Fahrer ein Bußgeld im dreistelligen Bereich.

Ein Gefahrguttransporter aus Bulgarien durfte ebenfalls nicht weiterfahren. An Bord des Lkw fehlte die erforderliche Schutzausrüstung, wie zum Beispiel eine Taschenlampe, eine Schaufel oder Flüssigkeit, um die Augen zu spülen. Zusätzlich waren die Feuerlöscher einem schlechten Zustand. Firma und Fahrer erwartet nun ein vierstelliges Bußgeld.

Einen Transport mit Silvesterknallern und Raketen schauten sich die Beamten besonders genau an. Der Sattelzug wurde von der mobilen Röntgenanlage des Zolls durchleuchtet. Hier war alles in Ordnung, der Fahrer konnte seinen Weg nach Dänemark fortsetzen.

Anders kam es für einen weiteren Sattelzug. Er war zu hoch. Eine Messung ergab 4,10 Meter. Weil eine Ausnahmegenehmigung für die Fahrzeughöhe fehlte, musste der Fahrer eine Zwangspause einlegen. Die Beamten leiteten ein Verfahren ein, bei dem der komplette Frachterlös der Fahrt einbehalten wird.

Im Rahmen der Kontrolle wurden auch die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer überprüft. Dabei wurden fünf Verstöße festgestellt. Alle Fahrer durften jedoch ihren Weg fortsetzen. Bei einem Lastwagen war das Aufzeichnungsgerät nicht korrekt eingestellt. Der Fahrer musste umgehend eine Fachwerkstatt aufsuchen. In diesem Fall hat nur der verantwortliche Halter mit einer Strafe zu rechnen.

Zusätzlich zu den Überprüfungen im Schwerlast- und Gefahrgutbereich wurde auf Höhe des Anhaltepostens der Polizei ein ziviler Videowagen eingesetzt, der das eingerichtete Überholverbot und das Tempolimit von 60 km/h überwachte. Von den Polizeibeamten wurden insgesamt zehn Fahrzeuge angehalten. Die Fahrer wurden noch vor Ort verwarnt.

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