Hürup : Klindt bleibt Amtsvorsteher

Amtsvorsteher Jan-Nils Klindt (Mitte) mit seinen Stellvertretern Peter Asmussen (rechts) und Hans-Christian Matzen.
Amtsvorsteher Jan-Nils Klindt (Mitte) mit seinen Stellvertretern Peter Asmussen (rechts) und Hans-Christian Matzen.

Der Amtsausschuss Hürup informiert über das neue Abstimmverfahren. Die Anbindung ans Breitbandnetz ist geplant.

shz.de von
30. Juli 2018, 13:57 Uhr

Hand heben allein reicht nicht mehr. Für Abstimmungen im Amtsausschuss gilt nun auch in Hürup ein neues Verfahren. Bei gleicher Mitgliederzahl (12) haben die amtseigenen Gemeinden im Verhältnis zu ihrer Größe (eine Stimme pro angefangene 250 Einwohner – insgesamt 38 Stimmen) ab sofort unterschiedliche Stimmanteile, und die Ausschussmitglieder müssen entsprechend ihre Zählkarten hochhalten. „Wir sind gespannt, wie das funktioniert“, lautete ein Kommentar.

Bei der Amtsvorsteherwahl auf der konstituierenden Sitzung spielte diese Regeländerung jedoch keine Rolle. Einstimmig wurde Jan-Nils Klindt wiedergewählt. Kontinuität zeigte sich auch in der Wahl von Peter Asmussen zum ersten stellvertretenden Amtsvorsteher. Für den Bürgermeister von Tastrup ist es bereits die fünfte Amtszeit auf diesem Posten. Zweiter Stellvertreter wurde Hans-Christian Matzen aus Husby.

In einem ausführlichen Vorgespräch der Bürgermeister hatte man sich auch schon auf die Kandidaten zur Entsendung in die verschiedenen überregionalen Gremien geeinigt, so dass diese Tagungsordnungspunkte einhellig und zügig abgearbeitet werden konnten. Einige Beschlüsse wurden darüber hinaus gefasst. Für den neuen Amtsbauhof auf der Konversionsfläche soll ein eigener Stromanschluss im Wohngebäude installiert werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 4000 Euro. Die Wasserversorgung und die Anbindung an das Breitbandnetz sind ebenfalls in Planung. Ab Oktober 2018 will sich das Amt für größere Vorhaben – zumindest für die, die europaweit ausgeschrieben werden müssen – externe Hilfe holen, um die Ordnungsmäßigkeit bei der Vergabe von Aufträgen sicherzustellen. Die Stadt Flensburg bietet im Bedarfsfall Kooperationen oder auch Teilleistungen an.

Die ausscheidenden Ausschussmitglieder wurden zu Beginn der Sitzung mit einem Präsent für die zum Teil über viele Jahre geleistete Arbeit verabschiedet.








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