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Flensburger Tageblatt

23. September 2017 | 05:42 Uhr

Standpunkt : Klartext reden

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Keinen Maulkorb zum Wohle des Landestheaters lässt sich Generalintendant Peter Grisebach anlegen.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 08:36 Uhr

Jemandem einen Maulkorb anlegen zu wollen, dazu gehört ein ordentlicher Schuss Dreistigkeit – auch wenn Regularien für bestimmte Gremien sicher auch mal zurecht Verschwiegenheit verlangen. Sich nicht den Mund verbieten zu lassen, dazu gehört eine gute Portion Mut. Peter Grisebach, wie es scheint unerschrockener Generalintendant des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters, ist ein Mann offener Worte. Warum auch nicht: Seine Interessenlage ist kein Geheimnis. Es geht um das Wohl des Landestheaters.

Klare Kommunikation ist notwendig, damit sich fundierte Meinungen bilden können, auch eine öffentliche. Es ist davon auszugehen, dass er klare Worte auch vertragen kann, wenn es darum gehen wird, mit internen Entscheidungsträgern und externen Experten eine Strategie für die Zukunft der GmbH zu schmieden. Schlimm genug, dass künstlerische Freiheit auf diese Weise bedroht wird; schön, dass der Zuschauer davon nichts bemerkt. Schade, dass einer der Beteiligten, nämlich Simon Faber, der die Hauptgesellschafterin vertritt, öffentlich lieber gar nicht spricht. Geschweige denn offen.

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