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Bildung in Flensburg : Kita Nordstadt: Baubeginn noch 2017?

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Unterlagen unvollständig: Baugenehmigung um Wochen verschoben / Zweitgrößte Kindertagesstätte der Stadt für 6,5 Millionen Euro

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2017 | 18:20 Uhr

Klappt es noch oder wird es erst im nächsten Jahr etwas mit dem Start für die Kita Nordstadt? Der Bauantrag ist im Flensburger Bauordnungsamt eingegangen, stellte sich aber bei der Überprüfung als unvollständig heraus. Die erforderlichen Unterlagen wurden nachgefordert. „Wenn es fix geht, kann der Neubau noch in diesem Jahr beginnen“, sagt Rathaus-Pressesprecher Clemens Teschendorf. Ursprünglich war die Baugenehmigung schon für September erwartet worden. Dann soll neben der Petri-Schule eine Kita entstehen, die ohne Vorbild in Flensburg sein wird: die Kita Nordstadt.

Es wird, wie bei Kindergarten-Bauten unüblich, ein zweistöckiges Gebäude werden. Geplant ist die zweitgrößte Kita der Stadt, nur der Kindergarten in der Stuhrsallee ist noch größer. 130 Plätze sollen an der Apenrader Straße geschaffen werden. Bemerkenswert ist auch die Bausumme mit 6,5 Millionen Euro. Der Finanzausschuss stimmte im Mai 2016 zu.

Die neue Kita ist vorgesehen für Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren. Im Erdgeschoss werden die Gruppenräume eingerichtet für zwei Krippengruppen und für die altersgemischten Gruppen mit Nebenräumen. Der Bewegungsraum und das Kneipp-Becken finden ebenfalls im Erdgeschoss Platz. Die Kita-Leitung erhält ein Büro direkt am Eingang.

Im Obergeschoss werden die Regelgruppen untergebracht, dazu die Nebenräume für ihren Betrieb. Die Kinder können hier außerdem die Spielgalerie nutzen. Ein Fahrstuhl sorgt für das barrierefreie Erreichen des Obergeschosses. Auf beiden Ebenen wird es Räume für die Mitarbeiter geben.

Das neue Gebäude wird im Süden neben der Petri-Schule entstehen. Der dort angelegte Kinderspielplatz soll in die Nordost-Ecke des Grundstücks verlegt werden. Zwischen den Gebäuden soll ein Vorplatz entstehen, der für die Nachbarschaft frei zugänglich ist. Über die jetzige Zufahrt der Petri-Schule wird die neue Kita ans Straßennetz angeschlossen. Dort kann auch ein Teil der Parkplätze genutzt werden.

Die Geschichte des Neubaus begann 2012 mit einer Alarmmeldung: Der damalige Kindergarten Sophiesminde (damals in Trägerschaft der ADS) war baufällig und konnte nicht weiter genutzt werden. Zum Ausweichquartier wurden freie Räume im Gebäude der Petri-Schule genutzt. Immer wieder wurde die Notwendigkeit des Neubaus einer Kita im Bereich Apenrader Straße betont. Die Stadt beschloss, für die Zukunft die Trägerschaft zu übernehmen und das neue Gebäude südlich der Petri-Schule zu errichten. In der strategischen Investitionsplanung des Stadtkämmerers sind für die Zeit von 2019 bis 2030 Millionen-Ausgaben mit sinkender Tendenz für die städtischen Kitas vorgesehen.

 

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