Eggebek : Kita ist voll belegt

Bürgermeister Stefan Andresen mit dem Führungsduo des Kindergartens Sandra Struve (l.) und Heide Lauing.
Bürgermeister Stefan Andresen mit dem Führungsduo des Kindergartens Sandra Struve (l.) und Heide Lauing.

Aufgrund des Wachstums und des gestiegenen Organisationsaufwandes führen künftig zwei Leiterinnen die Eggebeker Einrichtung „Beekspatzen“.

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08. August 2018, 12:30 Uhr

Eggebek | Um den Kindergarten „Beekspatzen“ ging es es in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Eggebek unter der Leitung des neuen Bürgermeisters Stefan Andresen. Der Kindergarten verfügt mittlerweile über sieben Gruppen. Neben drei Krippengruppen (davon eine im Kirchengemeindehaus) und zwei Regelgruppen gibt es eine altersgemischte Gruppe und die Naturgruppe im Beektal. Die Gemeinde hat sich angesichts des gestiegenen Organisationsaufwandes dazu entschlossen, die Leitungsaufgaben auf zwei Führungskräfte zu verteilen. Neben der bisherigen Leiterin Sandra Struve nimmt nunmehr auch Heidi Lauing Führungsaufgaben wahr.

Heidi Lauing (48) hat sich zur Sozialfachwirtin weitergebildet und 2017 den neuen Kita-Masterstudiengang mit Erfolg abgeschlossen. Leitungserfahrung aus einer kleineren Einrichtung bringt sie aus Lürschau mit. „Für die Leitung als Doppelspitze sind klare Strukturen und Zuständigkeiten geschaffen worden“, sagt Lauing. Sandra Stuve wird den Krippenbereich leiten und Lauing wird Ansprechpartnerin für die drei-bis sechsjährigen Kinder sein. Die Sprachförderung soll ausgebaut und außerdem Bewegung und Motorik stärker gefördert werden.

Der Kindergarten ist nach der Sommerpause voll belegt und es konnten alle Anmeldungen berücksichtigt werden. Bürgermeister Stefan Andresen sagte die Unterstützung der Gemeinde zu und berichtete, dass er künftig einmal monatlich eine Sprechstunde im Kindergarten für die Eltern anbieten werde und der Träger sich auch an den Teambesprechungen im Kindergarten beteiligen wird.


Neue Spüle für die Kita-Küche

Dem Kita-Beirat werden künftig von Seiten der Bürgermeister, seinem Stellvertreter und dem Finanzausschussvorsitzenden nur noch drei statt bisher vier Vertreter angehören. Da der Beirat grundsätzlich paritätisch besetzt ist, ist auch die Vertretung des Personals und der Elternschaft zu reduzieren. Nach breiter Diskussion stimmt die Vertretung der Erneuerung der Küchenspüle im Kindergarten zu. Die Kosten betragen 1900 Euro. Sie wird notwendig wegen der der Lieferung des Mittagessens aus der angrenzenden Schulküche in großen Thermobehältern, die in der bisher vorhandenen normalen Haushaltsspüle nicht ausreichend gereinigt werden können.

Die Gemeindevertretung stimmte geschlossen einer Anhebung der Aufwandsentschädigung für den stellvertretenden Wehrführer auf 75 Prozent der Wehrführerpauschale zu.

Mit der Neufassung der Hauptsatzung sollte mit der Anhebung der Wertgrenzen für Entscheidungen des Bürgermeisters eine Entscheidung der vergangenen Wahlperiode rückgängig gemacht werden. Dem widersprachen die Vertreter der CDU-Fraktion. Durch ein Patt in der Abstimmung wurde der Vorschlag abgelehnt. Der neue Bürgermeister muss deshalb mit dem eingeschränkten Verfügungsspielraum seines Vorgängers arbeiten.

Auch bei der Abstimmung über die Einführung eines Vertretungspools für die Mitglieder der Ausschüsse kam es zu einem Patt und damit zu einer Ablehnung des Vorschlags.

Die Verabschiedung von Vergaberichtlinien für Grundstücke im neuen Baugebiet „Osterfeld“ waren wegen Klärungsbedarfs in der letzten Sitzung abgesetzt worden. Mit dem von der Verwaltung vorgelegten Entwurf taten sich die Gemeindevertreter abermals schwer. Bürgermeister Stefan Andresen verwies darauf, dass in der Vergangenheit bei der Vergabe der Baugrundstücke nie Probleme aufgetreten seien. Letztlich verständigte man sich darauf, die 26 Grundstücke in der Zeit vom 3. September bis 2. Oktober anzubieten und mit den Bewerbern eine fünfjährige Eigennutzung vertraglich zu vereinbaren. Bei vorzeitiger Fremdnutzung soll eine in der Höhe nicht genannte Vertragsstrafe zu zahlen sein. Ein weiterführendes Punktesystem für die Vergabe wurde abgelehnt.

Bürgermeister Andresen gab bekannt, dass die Erschließungsarbeiten im Baugebiet „An der Sandkuhle“ bis voraussichtlich Ende September beendet sein werden. Es stehen noch drei von sechs Grundstücken zur Verfügung.

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