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Flensburger Tageblatt

22. August 2017 | 02:24 Uhr

Tarp : Kita-Anbau soll bis Jahresende stehen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die letzten Grundstücke des fünften Bauabschnitts Schellenpark in Tarp sind verkauft.

Tarp | Obwohl die Einladungen zur Sitzung der Gemeindevertretung rechtzeitig verschickt worden sein sollen, kamen sie bei den Gemeindevertretern erst zwei Tage vor dem avisierten Termin an. Da deshalb zu wenig Zeit blieb, um die umfangreichen Tagesordnungspunkte vorzubereiten, wurden fünf Punkte abgesetzt und unter anderem die Themen Klimaschutz, Ökokonto und Auflösung des Schulverbandes auf die Septembersitzung verschoben.

Bürgermeister Peter Hopfstock berichtete, dass die Gemeinde Tarp eine Fläche „An der Rampe“ von der Bahn AG gekauft habe und dass die letzten drei Grundstücke des fünften Bauabschnitts im Schellenpark und eine Fläche im Gewerbegebiet verkauft worden seien. Der Erweiterungsanbau im Kindergarten Schellenpark wird im Herbst begonnen. „Ziel ist weiterhin eine Fertigstellung bis zum Jahresende“, sagte Hopfstock. Aus dem Bauausschuss trug Gerhard Nörenberg vor, dass es weitere Tempo-30-Zonen im Ort geben solle, und zwar „Im Treenetal“, im „Hamphof“ und in der „Alten Straße“.

170 Flüchtlinge seien im Amt Oeversee untergebracht, berichtete Ilonka Wisotzki aus dem Sozialausschuss. Weitere 40 Flüchtlinge seien angekündigt. Sechs von den Ansässigen seien in einer Ausbildung. „Wir hätten gerne noch weitere Flüchtlingspaten“, so Wisotzki. Bei der Außenstelle des Berufsbildungszentrums (BBZ) in Tarp haben 13 Schüler ihr Abitur geschafft. Im neuen Jahrgang seien 15 Schüler aufgenommen worden. Der Kindergarten Pastoratsweg werde von vier auf sechs Gruppen erweitert. Der Schulhof soll hinter das Gebäude verlegt werden. Auf einem Teil des ehemaligen vor der Schule liegenden Schulhofes wird ein neuer Kindergarten gebaut. Für den Umweltausschuss erklärte Jürgen Cordes, dass die Regenrückhaltebecken durch Schafe beweidet werden, dass dies eine „sehr erfolgreiche Pflegemaßnahme“ gewesen sei.

Nach entsprechender Vorbereitung in den Fachausschüssen wurden eine Richtlinie zur Vereinsförderung, eine Änderung zum B-Plan 21 Schellenpark, fünfter Bauabschnitt, und die Aufstellung von drei Werbetafeln durch gewunken. Die Elternbeiträge in den Kindertagesstätten wurden „sehr moderat“, so nannte es der Bürgermeister, um 5 Euro pro Monat erhöht. Das ehemalige Förderzentrum heißt ab sofort „Kulturhaus“. Da im nächsten Jahr Kommunalwahlen sind und gleichzeitig ein neuer Seniorenbeirat in Tarp gewählt werden soll, appellierte der Bürgermeister an die über 60-Jährigen: „Vom bisherigen Seniorenbeirat wird niemand weiter machen. Weil diese Institution wichtig ist, suchen wir Kandidaten.“ Mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde wurde Klaus Puhlmann für 20 Jahre Engagement als Gemeindevertreter geehrt.

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