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Ferienprojekt : Kinder machen ihren Stadtplan selbst

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Jungen und Mädchen erkunden ihre Stadt für einen digitalen Stadtplan / Freitag Präsentation ihrer digitalen Kultur-macht-stark-Projektarbeit in der Phänomenta

Viele Kinder aus der Neustadt freuen sich auf das Ende der Herbstferien. Sie sind Teilnehmer des Projekts „digitale bildungsLandschaft Flensburg“ und werden am am kommenden Freitag, dem letzten Ferientag, die Ergebnisse Ihrer Projektarbeit von 15 bis 16 Uhr in der Phänomenta präsentieren.

An mehreren Tagen haben die Kinder aus dem Jugendzentrum Ausländische Arbeiterkinder (AAK) und dem Hortbereich der Kindertagesstätte Neustadt, ausgestattet mit Kamera und Aufnahmegerät, ihren Stadtteil erkundet. Ob in der Werkstatt des Schusters oder bei der Wasserschutzpolizei, auf dem Spielmobil-Spielplatz Schwarzental oder bei Gravierarbeiten im Holländer Hof – überall gab es viel zu entdecken und jede Menge zu lernen. So steckt in der Walzenmühle mehr als nur eine Bank und das Ostseebad hat neben dem schönen Meerblick auch eine echte Quelle. An allen erforschten Stationen wurden Fotos gemacht und Geräusche aufgenommen.

Aus dem gesammelten Material haben die Kinder einen digitalen Kinderstadtteilplan sowie ein Hör- und Seh-Memory erstellt. Zusätzlich sind ein selbstgestaltetes Logo und eine Diashow, die das gesamte Projekt dokumentiert, entstanden.

Neben den genannten Kinder- und Jugendeinrichtungen sind auch das Spielmobil Flensburg sowie die Phänomenta Partner des Projekts „digitale bildungsLandschaft Flensburg“. Es hat im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten Programms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ die Förderzusage erhalten. Der Start war im August dieses Jahres. Das Förderprogramm unterstützt bundesweit 35 Initiativen.

„Wir sind stolz und glücklich mit unserem Konzept dabei zu sein“, so Claudia Mayer, Projektleiterin. „Schon nach den ersten Entdecker-Touren zeigt sich, wie hoch die Aufmerksamkeitsausdauer und Begeisterungsfähigkeit der Kinder sein kann.“

Im Fokus des gesamten Förderprogramms stehen die digitalen Medien. „Dabei geht es nicht um die reine Bedienung solcher Medien. Vielmehr sollen die Medien dazu dienen, spielerisch Dinge und Themen in der Realität zu entdecken und zu erforschen“, erläutert Wolfgang Muth, Vertreter der Phänomenta innerhalb des Projekts. Wichtig ist bei der Erkundung des Stadtteils auch, dass die Kinder ihre direkte räumliche Umgebung verlassen. Sie bewegen sich, gewinnen neue Eindrücke und erschließen sich neue Handlungsräume.

Eine Kernkompetenz der Phänomenta ist der spielerische Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Phänomenen. Genau das entspricht einem wichtigen Ziel des Projekts. „Damit und durch die Lage der Phänomenta am Nordertor – dem Tor zur Neustadt – ist das Flensburger Science-Center ein kompetenter und gewinnbringender Partner“, freut sich Projektleiterin Mayer. Und das wird auch so bleiben, denn in den nächsten Jahren geht es weiter: Nach digitalem Stadtteilplan und Hör- und Seh-Memory sind digitale Schnitzeljagden (Geocaching) sowie digitale Rallyes (Geoquest) geplant. Kontakt: Claudia Mayer, Telefon 0160-5579748, claudia.mayer@gmx.de

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erstellt am 14.Okt.2013 | 09:00 Uhr

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