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Flensburger Tageblatt

20. Oktober 2017 | 20:57 Uhr

Kein Kreisverkehr an der L 12 in Wanderup

vom

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Wanderup | "Das Landesamt für Straßenbau und Straßenverkehr hat mitgeteilt, dass ein Kreisverkehr an der Einmündung L 12 zur B 200 nicht verwirklicht werden kann" - das teilte Bürgermeisterin Petra Nicolaisen auf der letzten Gemeindevertretersitzung in Wanderup mit. Damit ist nun amtlich, was lange befürchtet worden war.

Der Investor des entstehenden Pflegezentrums sei bereits jetzt damit befasst, es zu erweitern, teilte Nicolaisen weiter mit. Hierzu muss die Bebauungsgrenze von elf auf vier Meter reduziert werden. Der Nachbar sei damit einverstanden. Das Angebot an Pflegeplätzen in Wanderup wird somit größer, was viele Gemeindevertreter freute.

Um die Attraktivität der Grundschule zu steigern, wurden 6000 Euro bewilligt. Die Schülerzahlen sinken laufend. Eine Arbeitsgruppe hat bereits geprüft, welche Angebote die Lage verbessern können. Sechs Vorschläge kamen zusammen, die nun als Kurse im Rahmen einer offenen Ganztagsbetreuung ab dem nächsten Schuljahr angeboten werden sollen. Auch eine qualifizierte Hausaufgabenhilfe soll es geben. Allen ist aber klar, dass für den Erhalt der Eigenständigkeit der Schule geringe Chancen bestehen. Der leitende Verwaltungsbeamte Klaus-Dieter Rauhut sieht das Hauptproblem in der Lehrerstundenzuweisung. "Mindestens 84 Kinder sind nötig, um ausreichend Stunden zu bekommen", führte er aus. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren nicht erreicht.

Die Entwicklung des Haushalts sei "außerordentlich erfreulich", so der stellvertretende Finanzausschussvorsitzende Rolf-Dieter Lippert. Ein Überschuss konnte erzielt werden durch höhere Einnahmen bei der Gewerbesteuer, aus Minderausgaben im Kindergartenbereich und durch eingeplante, jedoch nicht verwendete Mittel bei der Abwicklung der Kiesnachnutzung. Auch verlief der Verkauf der Grundstücke im Neubaugebiet "Kamplang" erfolgreich. Sechs Gemeindevertreter mussten beim Tagesordnungspunkt "Windkraft" den Sitzungsraum wegen Befangenheit verlassen. Der bestehende B-Plan musste aufgehoben werden, da die geplante Bebauung nicht mit der vorhandenen in Einklang zu bringen ist. Nach der Aufhebung soll ein neuer F-Plan für das Gebiet erlassen werden. In einem städtebaulichen Vertrag müssen die Kriterien wie Höhe oder Abstände festgelegt werden. Die anwesenden Vertreter beschlossen einstimmig diese Vorgehensweise.

Am Sportplatz wird zwischen den Ulmen und den Grundstücksgrenzen ein Fußweg angelegt, der mit Bruchsand ausgelegt wird. Die Kosten belaufen sich auf 6800 Euro.

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