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Bilanz 2017 : Kein guter Sommer für Tarper Freibad

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Bilanz: 45 000 Besucher kamen zum Schwimmen. Massenanstürme blieben wegen des schlechten Wetters aus.

Tarp | Seit gestern ist die 51. Badesaison im Freizeitbad Tarp wieder Geschichte. Etwa 45  000 Besucher passierten das Eingangsportal, um sich in dem sauberen und etwa 25 Grad warmen Wasser zu erfrischen, sportlich zu betätigen oder auch nur zu erholen, um Spaß zu haben. Erfreulich ist, dass es keine gravierenden Un- und Vorfälle gab. Niemand wurde ernst verletzt, es gab lediglich ein paar Schürfwunden zu versorgen, weil es Kinder im Bad stets eilig haben und es bei Nässe auch mal rutschig ist.

Trotz der vielen positiven Aussagen bleibt nach der Saison 2017 ein kleiner Beigeschmack: Es war eine der schlechtesten Jahre aus Sicht der Kasse. Schuld daran ist das Wetter, welches in diesem Jahr nur selten zum Massenansturm führte. Auffällig ist vor allem, dass ein großer Teil der Tarper Bevölkerung nicht ins Bad kommt, die „Auswärtigen“ stellen die größte Besuchergruppe.

Wie immer waren die Frühbader und Saisonkartenkäufer in der Überzahl. Insgesamt sind etwa 1600 Saisonkarten im Umlauf, von denen in dieser Saison 1200 aktiviert wurden. Höhepunkte für die Kasse sind immer die Tage, an denen um 11 Uhr das Thermometer
25 Grad anzeigt und es keine Gewitterwarnung gibt. Dann kommen in der Regel mehr als 1500 zahlende Besucher ins Bad. Von diesen Tagen gab es in der ganzen Saison keine Handvoll.

Höhepunkt der Badesaison war die Woche mit Poolparty und zahlreichen Aktionen aus Anlass „50 Jahre Freibad Tarp“. Laute Musik schallte über das Becken, Spielgeräte waren aufgebaut, auf der Wiese gab es Aktionen. Bei mittelmäßigem Wetter vergnügten sich etwa 300 überwiegend Kinder und Jugendliche. Auch die DLRG war zufrieden mit ihren Anwärtern und den Erfolgen bei der Ausbildung.

In den Wintermonaten wird im Bad wieder gearbeitet. Zuerst soll es ein neues Dach geben, das alte ist nach etwa 20 Jahren nicht mehr ganz dicht. Im Frühjahr folgt dann die Inspektion des Beckens, in dem sich immer wieder Fliesen lösen. Frostdurchgänge sind dort die größte Gefahr. Deshalb bleibt auch ein großer Teil des Wassers im Becken. Es werden an drei Seiten Schaumstoffpuffer angebracht, damit das Eis und das nachfolgende Tauen nicht das Becken sprengen können.

Am letzten Tag der Saison kamen viele Gäste mit etwas Wehmut und auch mal einer Tüte Kaffee oder Naschis: „Es war wieder schön bei ruch, danke an Reinigungspersonal, an die Aufsichten und alle anderen, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder“, so der Abschied.

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